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Erfolg bei Ermittlungen: Festnahme nach Messerattacke

Ein 30-jähriger Tatverdächtiger wurde nach umfangreichen Ermittlungen im Steintorviertel festgenommen. Beweismittel und Betäubungsmittel wurden sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor Zeit: 26.03.2026

In der Nacht vom 19. auf den 20. März gab es im Steintorviertel einen Vorfall, bei dem zwei Männer durch Stichverletzungen verletzt wurden (siehe Pressemitteilung 0193). Am Donnerstagabend wurde ein 30-jähriger Verdächtiger nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei im Steintorviertel von Spezialkräften der Polizei Bremen festgenommen.

Vor anderthalb Wochen geriet ein 23-jähriger Mann aus unbekannten Gründen in einen Streit mit einem Unbekannten in der Straße Vor dem Steintor / Ecke Helenenstraße. Der Täter zog dann eine Stichwaffe, vermutlich ein Messer, und griff den 23-Jährigen an. Ein 20-jähriger Begleiter versuchte einzugreifen und wurde dabei mehrmals gestochen. Der Täter flüchtete anschließend. Der 20-Jährige wurde schwer verletzt, der 23-Jährige leicht.

Nach umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission konnte am Donnerstagabend der 30-jährige Tatverdächtige von Spezialkräften der Polizei Bremen im Steintorviertel festgenommen werden. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden Beweismittel sowie Betäubungsmittel, vermutlich Kokain, sichergestellt. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, davon waren 38 männlich und 2 weiblich. 17 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 24 Fälle von Mord gemeldet, von denen 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon waren 28 männlich und 1 weiblich. 13 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023

Die Drogenraten in Deutschland, insbesondere in der Region Bremen, sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 3884 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 3139, wobei 2847 männliche und 292 weibliche Verdächtige waren. 1328 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 6761, wobei 5372 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 4197, darunter 3701 Männer und 496 Frauen. 1784 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.819 6.761
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.884 5.372
Anzahl der Verdächtigen 3.139 4.197
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.847 3.701
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 292 496
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.328 1.784

Quelle: Bundeskriminalamt

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