Am Mittwoch, 4. November, bedrohte ein Unbekannter gegen 6.30 Uhr einen 22-jährigen Radfahrer im Dwarsweg und flüchtete mit Beute auf einem E-Scooter. Hinweise nimmt die Polizei unter 0471/953-4444 entgegen.
Erpressung mit Messer in Bremerhaven

Bremerhaven (ost)
Am frühen Morgen des Mittwochs, 4. November, wurde im Bremerhavener Ortsteil Buschkämpen ein 22-Jähriger Opfer einer schweren räuberischen Erpressung.
Gegen 6.30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Fahrrad zur Arbeit. Im Dwarsweg versperrte ihm ein unbekannter Täter den Weg und stoppte ihn.
Der Täter hielt dem 22-Jährigen ein Messer vor, bedrohte ihn damit und verlangte die Herausgabe seiner Wertsachen.
Danach flüchtete der Unbekannte mit dem gestohlenen Gut auf einem E-Scooter in Richtung Brookackerweg/Auf der Eeke/Spadener Straße.
Der Täter wird als männlich, ca. 1,80 Meter groß und sportlich beziehungsweise schlank beschrieben. Er war zur Tatzeit mit einem schwarzen Kapuzenpullover und einer grauen Jogginghose bekleidet.
Die Polizei ersucht um Unterstützung: Personen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 0471/953-4444 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bremen für 2022/2023
Im Land Bremen stieg die Zahl der registrierten Raubfälle von 1.036 im Jahr 2022 auf 1.667 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 61 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 488 auf 720, während die Aufklärungsquote von 47,1 auf 43,2 Prozent sank. Die Zahl der Tatverdächtigen stieg von 525 auf 712. Darunter waren 2022 insgesamt 476 Männer, 49 Frauen und 292 Nichtdeutsche; 2023 waren es 644 Männer, 68 Frauen und 394 Nichtdeutsche. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 12.625 Raubfällen die meisten Fälle in Deutschland – rund 7,6-mal so viele wie Bremen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.036 | 1.667 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 488 | 720 |
| Anzahl der Verdächtigen | 525 | 712 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 476 | 644 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 49 | 68 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 292 | 394 |
Quelle: Bundeskriminalamt








