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Exhibitionist im Zug von Hamburg nach Bremen gesucht

Die Bundespolizei sucht Zeugen für den Vorfall, bei dem eine 26-jährige Reisende belästigt wurde.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Ort des Verbrechens: Bahnstrecke von Hamburg nach Bremen, nahe dem Bahnhof Klecken

Zeitpunkt des Verbrechens: 19.04.2026 / 23:00 Uhr

Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Bremen richten sich gegen einen unbekannten Täter, der am späten Sonntagabend in einem Metronom nach Bremen durch exhibitionistische Handlungen auffällig geworden sein soll und dabei eine 26-jährige Reisende belästigt haben soll.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Unbekannte am Hauptbahnhof Hamburg in den Wagen 4 des Metronom 81943 eingestiegen sein und sich dann in eine Zweiersitzgruppe im Gang neben seinem Opfer gesetzt haben. Laut Aussage der belästigten Bremerin habe der Mann zunächst versucht, ein Gespräch mit ihr zu beginnen und ihr Süßigkeiten angeboten. Danach sei er kurz auf die Toilette gegangen. Als er zurückkehrte, habe er sich vor sie gestellt und an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Nachdem das Opfer ihn lautstark zum Aufhören aufgefordert hatte, kam ein Zeuge im Reisezugwagen hinzu. Dieser vertrieb den Exhibitionisten in Richtung des Wagens 5. Am Bremer Hauptbahnhof begleitete die inzwischen alarmierte Bundespolizei die Geschädigte zur Anzeigenerstattung zur Bundespolizeiwache. Der mutmaßliche Täter konnte im Zug nicht mehr gefunden werden. Es wird vermutet, dass er bereits an einem der Haltepunkte zwischen dem Bahnhof Klecken und dem Bremer Hauptbahnhof ausgestiegen ist.

Der Mann wird als südländischer Typ beschrieben. Er soll zwischen 28 und 35 Jahren alt gewesen sein und ein gepflegtes Erscheinungsbild mit schwarzen, zurückgegelten Haaren und leichtem Bart gehabt haben. Er trug eine bordeauxrote Oberbekleidung, eine graue Jeans und eine dunkelgrüne, dünnere Jacke.

Die Bundespolizeiinspektion Bremen hat ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet und bittet um Hinweise unter Tel.: 0421/16299 – 7777 oder per E-Mail an bpoli.bremen@polizei.bund.de.

Quelle: Presseportal

nf24