Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Feuerwehr-Ausbildungsstaffel startet

Die Feuerwehr Bremen führt die „Ausbildungsstaffel“ ein, bei der Auszubildende im 24-Stunden-Dienst ein Hilfeleistungslöschfahrzeug besetzen. Dies verbessert die Ausbildungsqualität für kommende Brandmeister:innen.

Foto: Unsplash

Bremen (ost)

Nach einem Testlauf implementiert die Feuerwehr Bremen nun das Konzept „Ausbildungsstaffel“. Das bedeutet konkret, dass Berufsfeuerwehr-Auszubildende aus einem aktuellen Lehrgang für etwa acht Wochen im 24-Stunden-Dienst ein Hilfeleistungslöschfahrzeug besetzen. Sie üben also bereits den Einsatzdienst, werden jedoch nicht als schutzzielrelevante Einheit betrachtet.

Dieses zusätzliche Einsatzdienstpraktikum soll die Ausbildungsqualität innerhalb der Laufbahnausbildung für zukünftige Brandmeister:innen verbessern. Die Ausbildungsstaffel (AuSta) ist ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Feuerwehrschule, bei dem alle Funktionen außer der Einheitsführung von Auszubildenden übernommen werden: beispielsweise Maschinist:innen (Fahrer:innen) und Atemschutztrupps. Die Staffel arbeitet im 24-Stunden-Dienst, tagsüber an der Feuerwehrschule und nachts an der Feuer- und Rettungswache 7 (am Hochschulring).

Die Mitarbeiter:innen der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmieren die „AuSta“ für kleinere Einsätze als eigenständige Einheit und bei größeren Ereignissen zusätzlich zu den regulären Kräften des Einsatzdienstes der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr. Die „AuSta“ fungiert sozusagen als Bonus-Einheit. Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Feuerwehr-Ausbildung gibt es natürlich klare Einsatzgrenzen.

Während der 24-Stunden-Dienste absolvieren einzelne Auszubildende für einige Stunden ein Praktikum in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle, um die Bereiche der Notrufannahme und der Koordination der Einsatzmittel von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dieser Perspektive kennenzulernen.

Quelle: Presseportal

nf24