Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Feuerwehr Bremerhaven eNEF Einsatzbilanz

Die Feuerwehr Bremerhaven zieht erste Zwischenbilanz zum Einsatz des elektrisch angetriebenen Notarzteinsatzfahrzeugs (eNEF). Das Fahrzeug legte insgesamt 1.722 Kilometer zurück, ohne die Einsatzbereitschaft zu beeinträchtigen.

Bildunterschrift: Nach den ersten Wochen im Einsatzbetrieb informierte sich Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa (re.) bei Rainer Suhrhoff (li.), Teamleiter für Technische Dienste und Beschaffung, über die bisherigen Erfahrungen mit dem Fahrzeug. Links das eNEF und rechts eines der NEF mit Verbrennungsmotor. Bildnachweis: Feuerwehr Bremerhaven
Foto: Presseportal.de

Bremerhaven (ost)

Seit dem 15. August 2026 setzt die Feuerwehr Bremerhaven ein elektrisch angetriebenes Notarzteinsatzfahrzeug (eNEF) im regulären Rettungsdienst ein. Nach den ersten Wochen im Einsatzbetrieb informierte sich Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa bei Rainer Suhrhoff, Teamleiter für Technische Dienste und Beschaffung, über die bisherigen Erfahrungen mit dem Fahrzeug.

“Uns war von Anfang an wichtig, nicht nur auf theoretische Reichweiten und technische Daten zu schauen, sondern darauf, ob sich ein elektrisch angetriebenes Notarzteinsatzfahrzeug zuverlässig in unseren Einsatzalltag integrieren lässt”, sagt Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa. “Die ersten Wochen zeigen, dass das Fahrzeug unter den bisherigen Bedingungen zuverlässig zur Verfügung steht.”

Im Zeitraum vom 15. August bis einschließlich 2. September legte das eNEF insgesamt 1.722 Kilometer zurück. Die höchste Fahrleistung innerhalb eines Tages betrug 161 Kilometer. In diesem Zeitraum gab es keine Situation, in der die Reichweite oder der Ladezustand die Einsatzbereitschaft beeinträchtigt hätte. Auch ein Fahrzeugausfall wurde seit der Indienststellung nicht verzeichnet.

Der Einsatz eines elektrisch angetriebenen Notarzteinsatzfahrzeuges wurde bereits vor der Beschaffung intensiv betrachtet. “Wir haben im Vorfeld verschiedene Aspekte geprüft und uns bewusst mit den Anforderungen des Einsatzdienstes auseinandergesetzt”, erläutert Rainer Suhrhoff. “Dazu gehörte auch eine Testphase mit einem elektrisch angetriebenen NEF. So konnten wir bereits vor der Beschaffung praktische Erfahrungen sammeln und prüfen, wie sich Elektromobilität unter den Bedingungen unseres Rettungsdienstalltags verhält.”

Ein wesentlicher Bestandteil des Betriebskonzeptes ist die Ladeinfrastruktur. Nach den Einsätzen wird das Fahrzeug an der Feuerwache wieder geladen. An drei Stellplätzen stehen dafür AC-Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt zur Verfügung. Eine zusätzliche DC-Schnellladesäule ist in Planung. Im bisherigen Einsatzbetrieb war ein gesonderter Ladevorgang außerhalb der Feuerwache nicht erforderlich. Die Ladekarte für externe Ladesäulen ist vorhanden.

Die medizinische und technische Ausstattung des Notarzteinsatzfahrzeuges wird über eine separate Zusatzbatterie versorgt. Für den Fall einer technischen Störung oder einer anderweitigen Nichtverfügbarkeit des eNEF steht zudem ein vollständig ausgerüstetes Notarzteinsatzfahrzeug mit Verbrennungsmotor als Rückfallebene bereit.

“Für uns ist entscheidend, dass ein Notarzteinsatzfahrzeug jederzeit für den nächsten Einsatz zur Verfügung steht und dies unabhängig von der Antriebsart”, fasst Skusa zusammen. “Nach den ersten Wochen können wir sagen, dass sich das neue Fahrzeug bislang gut in unsere bestehenden Abläufe eingefügt hat.”

Die Feuerwehr Bremerhaven betrachtet die bisherigen Erfahrungen bewusst als erste Zwischenbilanz. Weitere Erkenntnisse zum Einsatz- und Ladeverhalten sollen mit zunehmender Betriebsdauer gesammelt und ausgewertet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon endeten 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Unfälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (83,28%) waren übrige Sachschadensunfälle. Von den 20.878 Unfällen fanden 3.220 innerorts (15,42%), 73 außerorts (0,35%) und 237 auf Autobahnen (1,14%) statt. Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24