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Flensburg: Rasende Fahrer in Bremerhaven

Polizei führt Geschwindigkeitskontrollen durch und droht Temposündern mit Fahrverboten und hohen Bußgeldern. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine häufige Unfallursache mit schwerwiegenden Folgen.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Am Donnerstag, den 19. Februar, führte die Polizei in Bremerhaven Verkehrskontrollen durch, bei denen der Schwerpunkt auf Geschwindigkeitsmessungen im Stadtgebiet lag. Dabei wurden verschiedene Fahrzeuge mit teilweise erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. An der Messstelle in der Grimsbystraße wurden insgesamt 400 Fahrzeuge mit einem Lasermessgerät erfasst. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde. Sieben Fahrerinnen und Fahrer waren jedoch so schnell unterwegs, dass ihnen ein Fahrverbot droht. Das „Spitzenreiter“ -Fahrzeug war mit 96 km/h unterwegs. Der Fahrer dieses Fahrzeugs droht ein einmonatiges Fahrverbot, eine Geldstrafe von 400 Euro plus Gebühren und zwei Punkte im Fahreignungsregister Flensburg. Auch viele andere Fahrzeuge waren zu schnell, weshalb die Polizeibeamten insgesamt 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstatteten und zusätzlich zehn Verwarnungen aussprachen.

Selbst außerhalb von Schwerpunktkontrollen führt die Polizei Bremerhaven regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. Denn: Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallursachen im deutschen Straßenverkehr. Schon wenige Stundenkilometer können über Leben und Tod entscheiden. Die Gefahren, die von zu hoher Geschwindigkeit ausgehen, werden oft unterschätzt. Schon geringfügige Überschreitungen können schwerwiegende Folgen haben: Wenn beispielsweise ein Fußgänger von einem Auto mit 50 km/h angefahren wird, überleben statistisch gesehen acht von zehn Fußgängern. Bei 65 km/h kehrt sich dieser Wert um. Werden Fußgänger von einem Fahrzeug mit dieser Geschwindigkeit erfasst, sterben wahrscheinlich acht von zehn Fußgängern!

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf https://www.polizei.bremerhaven.de/geschwindigkeit.html

Die Polizei fordert alle Verkehrsteilnehmer auf, sich immer an die geltenden Tempolimits zu halten und für die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs und der Insassen zu sorgen. Sowohl bei Schwerpunktkontrollen als auch während des täglichen Streifendienstes liegt der Fokus der Beamten auf der Sicherheit im Straßenverkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Bremen insgesamt 20878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen gemeldet, was 0.72% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17387 Fälle, was 83.28% entspricht. Innerorts gab es 3220 Unfälle (15.42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0.35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1.14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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