Ein Motorradfahrer flüchtete vor der Polizei durch Bremerhaven, fuhr über rote Ampeln und entkam der Verkehrskontrolle.
Flucht vor der Polizei: Motorradfahrer rast durch Bremerhaven

Bremerhaven (ost)
Ein Motorradfahrer hat am Donnerstagnachmittag, den 28. Mai, in Bremerhaven grob verkehrswidrig gehandelt. Er flüchtete vor der Polizei und überfuhr dabei auch rote Ampeln. Die Polizei führt Ermittlungen durch.
Die Streifenwagenbesatzung bemerkte den Motorradfahrer mit seinem weißen Motorrad gegen 16.40 Uhr in der Gegend Columbusstraße/Keilstraße, weil er dort beim Warten an einer Ampel unnötigen Lärm verursachte, indem er den Gasgriff betätigte. Die Beamten entschieden sich für eine Verkehrskontrolle. Der Motorradfahrer hatte inzwischen grünes Licht und fuhr rasant die Columbusstraße in südlicher Richtung hinunter. Dabei wechselte er mehrmals die Spur, um andere Fahrzeuge zu überholen.
Der Streifenwagen folgte mit Blaulicht und Martinshorn und erreichte das Motorrad an der Kreuzung zur Van-Ronzelen-Straße. Als der Zweiradfahrer dies bemerkte, beschleunigte er, überfuhr die rote Ampel in Richtung Kennedybrücke und setzte dann mit hoher Geschwindigkeit seine Flucht in Richtung Geestemünde fort. Dabei nutzte er auch die Fahrradspuren. Der Streifenwagen verfolgte den Flüchtenden über den Elbinger Platz, die Georg-, Grashoff- und Weißenburger Straße bis zur Johannesstraße. Dort hatte sich der Motorradfahrer zwischen parkenden Autos versteckt. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, beschleunigte er plötzlich erneut und entkam über den Gehweg der Alfred-Balzer-Straße in unbekannte Richtung.
Die Ermittlungen bezüglich einer Verkehrsstraftat sind im Gange. Hinweise nimmt die Polizei unter 0471/953-4444 entgegen. Falls Verkehrsteilnehmer durch das rücksichtslose Verhalten des Motorradfahrers gefährdet wurden, werden sie ebenfalls gebeten, sich zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in der Region Bremen insgesamt 20878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0.72% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17387 Fälle, was 83.28% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3220 Unfälle (15.42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0.35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1.14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








