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Geestemünde: Einbrecher gefasst in Wohnhaus

Die Polizei Bremerhaven wurde zu einem aktuellen Einbruchdiebstahl im Stadtteil Geestemünde alarmiert. Ein 37-jähriger Mann wurde im Keller versteckt gefunden und festgenommen.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Am gestrigen Mittwochvormittag, dem 15. April, wurde die Polizei Bremerhaven zu einem aktuellen Einbruchdiebstahl im Stadtteil Geestemünde gerufen.

Aufmerksame Zeugen informierten die Einsatzleitstelle gegen 11 Uhr über den Polizeinotruf 110 über eine verdächtige Person und eine eingeschlagene Scheibe der Terrassentür in einem Einfamilienhaus in der Ibbrigstraße. Mehrere Streifenwagen wurden zum Einsatzort geschickt. Die Beamten umzingelten das Gebäude und entdeckten einen Mann im Haus. Da er nicht auf ihre Rufe reagierte, betraten die Einsatzkräfte das Haus mit dem Schlüssel der Eigentümer, die inzwischen eingetroffen waren. Der 37-jährige Mann, der der Polizei bereits bekannt war, wurde im Keller versteckt gefunden. Er wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam nach Lehe gebracht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen schweren Wohnungseinbruchdiebstahls.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Bremen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in der Region Bremen in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1486 Fälle registriert, wovon 113 gelöst wurden. Es gab insgesamt 112 Verdächtige, darunter 98 Männer und 14 Frauen. 52 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 1820 Fälle, wovon 119 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 103, davon waren 95 Männer und 8 Frauen. 35 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.486 1.820
Anzahl der aufgeklärten Fälle 113 119
Anzahl der Verdächtigen 112 103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 98 95
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 14 8
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 52 35

Quelle: Bundeskriminalamt

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