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Geestemünde: Falscher Polizist am Telefon

Die Polizei warnt vor Schockanrufen: Seniorin entging Betrugsversuch durch angeblichen Raubüberfall in Geestemünde. Warnung vor falschen Polizeibeamten und Tipps zur Prävention.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Die Polizei in Bremerhaven warnt erneut vor sogenannten Schockanrufen. Am heutigen Donnerstag, dem 29. Januar, erhielt eine ältere Dame im Stadtteil Geestemünde einen Anruf von einem angeblichen Polizisten. Der angebliche Beamte informierte die Frau darüber, dass es kürzlich einen Raubüberfall in ihrer Nachbarschaft gegeben habe. Bei den Tätern wurde angeblich eine Liste gefunden, die darauf hindeutete, dass die Dame das nächste Opfer sein könnte. Anschließend fragte der vermeintliche Polizist nach dem Vermögen der Dame. Die Geestemünderin war zum Glück früh im Gespräch skeptisch und erinnerte sich an die gültigen Präventionshinweise der Polizei. Sie ging nicht auf die Forderungen des Anrufers ein und sorgte dafür, dass das Gespräch bald darauf beendet wurde. Danach rief sie selbst die Polizei über den Notruf 110 an und schilderte den Vorfall.

In diesem Zusammenhang wiederholt die Polizei Bremerhaven ihre Warnung: – Legen Sie auf, wenn Sie unsicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. – Rufen Sie Ihre Angehörigen unter den bekannten Nummern an. – Geben Sie am Telefon niemals persönliche oder finanzielle Informationen preis. – Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte! – Holen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder informieren Sie über den Notruf 110 die Polizei! – Die Polizei fordert niemals Wertgegenstände oder Geld von Ihnen und sammelt diese auch nicht zum Schutz vor Diebstahl bei Ihnen ein.

Weitere Tipps und Hinweise erhalten Sie von den Präventionsbeamt:innen der Polizei Bremerhaven unter praevention@polizei.bremerhaven.de und online unter www.polizei-beratung.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, von denen 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

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