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Gesuchter stellt sich bei Bundespolizei

Ein 43-Jähriger meldete sich freiwillig bei der Bundespolizei, um zu erfahren, ob ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Nachdem im Fahndungssystem ein offener Haftbefehl wegen einer rechtskräftigen Verurteilung aus dem Jahr 2022 auftauchte, bezahlte er die ausstehende Geldstrafe von mehr als 2.700 Euro und konnte die Haftstrafe abwenden.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Hauptbahnhof Bremen, 28.06.2026 / 21:35 Uhr

Spät am Sonntagabend präsentierte sich ein 43-jähriger Mann an der Bundespolizeiwache am Bremer Hauptbahnhof. Er fragte bei den Bundespolizisten nach, ob ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.

Um 21:35 Uhr erschien der Mann bei der Bundespolizei und bat um Informationen über seine Person. Die Bundespolizisten überprüften seine Identität und wurden fündig: Im Fahndungssystem wurde ein offener Haftbefehl angezeigt. Dieser ergab sich aus einer rechtskräftigen Verurteilung aus dem Jahr 2022 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Da er nur einen kleinen Teil der gegen ihn verhängten Geldstrafe beglichen hatte, drohten ihm nun 87 Tage Gefängnis.

Der Gesuchte konnte die Haftstrafe noch am selben Abend abwenden, indem er die ausstehende Geldstrafe von über 2.700 Euro inklusive Verfahrenskosten bezahlte. Danach durfte er die Bundespolizeiwache als freier Mann verlassen.

Quelle: Presseportal

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