Polizei, Zoll und andere Behörden führten Kontrollen in Tenever durch. Mängel in Kiosken, Imbissen und Bars wurden festgestellt. Eine Shisha-Bar musste schließen.
Gewerbekontrollen im Bremer Osten – Shisha-Bar geschlossen

Bremen (ost)
Am Dienstag führten die Polizei, der Zoll, die Glücksspielaufsicht sowie das Ordnungs- und Finanzamt behördenübergreifende Gewerbekontrollen im Bremer Osten durch. Während der Kontrollen wurden Kioske, Imbisse und Bars überprüft und es wurden verschiedene Mängel festgestellt. Eine Shisha-Bar musste geschlossen werden.
In Tenever wurden ab 16 Uhr bis spät in den Abend insgesamt sieben Gewerbeobjekte kontrolliert. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt und geahndet, darunter Verstöße gegen Lebensmittelvorschriften, erhebliche Hygienemängel – in einem Imbiss wurde Ungeziefer und Kot entdeckt – sowie massive Kassenverstöße. Es konnten Steuerschulden eingefordert werden und in diesem Zusammenhang wurde auch ein Transporter gepfändet. In einer Shisha-Bar fanden die Einsatzkräfte Cannabis-Harz und über 100 Gramm Marihuana, welche beschlagnahmt wurden. Die Bar wurde geschlossen und die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Die Polizei Bremen ist stadtweit verstärkt behördenübergreifend im Einsatz und wird diese Maßnahmen gezielt fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023
Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6761 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3884 auf 5372. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3139 auf 4197, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.819 | 6.761 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.884 | 5.372 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.139 | 4.197 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.847 | 3.701 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 292 | 496 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.328 | 1.784 |
Quelle: Bundeskriminalamt








