Zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen konnten in Walle einen Drogenhandel beobachten und zwei Tatverdächtige festnehmen. Bei der Durchsuchung wurden weitere Betäubungsmittel gefunden.
Größerer Drogenfund nach Wohnungsdurchsuchung

Bremen (ost)
Zivilbeamte der Polizei Bremen haben am Montagmittag in Walle im Hanse Garten einen Drogenhandel beobachtet und daraufhin vorläufig zwei Verdächtige im Alter von 22 und 29 Jahren festgenommen. Bei einer nachfolgenden Durchsuchung der Wohnung konnten die Ermittler eine beträchtliche Menge weiterer Betäubungsmittel finden.
Nachdem die Beamten den Drogenhandel beobachtet hatten, konnten die Beteiligten festgenommen werden. Bei ihnen wurden mehrere Verkaufseinheiten Marihuana und eine größere Menge Bargeld gefunden. Die beiden Verdächtigen wurden daraufhin zur Wache gebracht und eine richterliche Anordnung zur Durchsuchung einer Wohnung wurde erlassen. Dabei wurden unter anderem mehrere Gramm Kokain sowie knapp zwei Kilogramm Marihuana gefunden und sichergestellt. Die beiden Verdächtigen wurden nach Abschluss der Maßnahmen freigelassen. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023
Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6761 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3884 auf 5372. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3139 auf 4197, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen. In Bremen ist die Situation zwar besorgniserregend, aber im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen sind die Zahlen immer noch niedriger.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.819 | 6.761 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.884 | 5.372 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.139 | 4.197 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.847 | 3.701 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 292 | 496 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.328 | 1.784 |
Quelle: Bundeskriminalamt








