Mehrere Verletzte und hoher Sachschaden nach Kollision von Lkw auf Autobahn in Richtung Hamburg
Hamburg: Schwerer Verkehrsunfall auf der A1

Bremen (ost)
Früh am Morgen ereignete sich auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg, in der Nähe des Rastplatzes Krummhörens Kuhlen, ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.
Nach bisherigem Kenntnisstand hat ein 26-jähriger Lastwagenfahrer das Stauende übersehen und ist auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen weiteren Sattelzug geschoben. Außerdem wurde ein Auto, das auf der mittleren Fahrspur fuhr, durch Trümmerteile beschädigt.
Der Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seiner Fahrerkabine befreit werden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Die Fahrer der beiden Sattelzüge (34 und 36 Jahre alt) wurden leicht verletzt und ambulant behandelt. Der Autofahrer (50 Jahre) blieb unverletzt.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Zwei der Lastwagen wurden vollständig zerstört. Außerdem wurden mehrere hochwertige Neuwagen auf einem Autotransporter beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf über eine Million Euro geschätzt.
Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Unfallverursacher möglicherweise während der Fahrt eingeschlafen war. Außerdem wurden im Fahrerhaus Medikamente gefunden. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn 1 in Richtung Hamburg zunächst vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Brinkum umgeleitet. Erst im weiteren Verlauf konnten einzelne Fahrspuren wieder freigegeben werden. Die vollständige Freigabe erfolgte gegen Mittag. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon endeten 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Unfälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 151, was 0,72% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387, was 83,28% ausmacht. Innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








