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Hamburg: Verkehrschaos auf A1 durch Lkw-Unfall und Panne

In der Nacht zu Montag kam es zu einem Lkw-Unfall und einer Lkw-Panne, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führten.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

In der Nacht von Sonntag auf Montag gab es auf der Autobahn 1 einen Unfall mit einem Lastwagen sowie eine größere Panne mit einem anderen Lastwagen. Die folgenden Bergungs- und Sicherungsarbeiten führten in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und längeren Staus.

Wegen eines technischen Defekts wurde gegen 1.45 Uhr auf der Fahrt Richtung Hamburg kurz vor der Ausfahrt Mahndorf die Feststellbremse eines Lastwagens aktiviert. Dadurch wurden alle sechs Reifen des Anhängers beschädigt und mussten ausgetauscht werden. Aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen mit Schnee und Eis sowie der aufwendigen Reparatur mussten sowohl der Seitenstreifen als auch der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden. Die Arbeiten konnten um 7.50 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden und die Strecke wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

Gegen 3 Uhr fuhr ein Sattelzug auf der A1 in Richtung Osnabrück, als bei schneeglatter Fahrbahn das Heck der Sattelzugmaschine ausbrach. Der Fahrer versuchte noch gegenzulenken, prallte jedoch gegen die Mittelschutzplanke, die dabei beschädigt wurde. Die Sattelzugmaschine war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und blockierte alle drei Fahrstreifen. Der Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

Während der Maßnahmen musste die Autobahn ab der Anschlussstelle Arsten komplett gesperrt werden. Die gestauten Fahrzeuge wurden rückwärts aus dem gesperrten Bereich geleitet, während die Lastwagen vorerst in der Vollsperrung verblieben. Gegen 7.30 Uhr konnte der Stau der Lastwagen aufgelöst werden.

Die Abschlepparbeiten dauern derzeit noch an. Es ist auch eine Reinigung der Fahrbahn aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe erforderlich. Die Vollsperrung in Richtung Osnabrück bleibt bestehen, bis alle Maßnahmen abgeschlossen sind.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon endeten 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren mit 418 Fällen (2%) vertreten. In 151 Unfällen (0,72%) war der Einfluss berauschender Mittel im Spiel. Die meisten Unfälle, nämlich 17.387 (83,28%), waren Sachschadensunfälle. Von den Unfällen fanden 3.220 (15,42%) innerorts, 73 (0,35%) außerorts (ohne Autobahnen) und 237 (1,14%) auf Autobahnen statt. Insgesamt gab es 12 Todesopfer, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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