Nach einem Handtaschenraub in Bremerhaven-Lehe bittet die Polizei um Hinweise. Zwei couragierte Zeugen verfolgten die Täter und halfen der Geschädigten.
Handtaschenraub in Bremerhaven-Lehe: Zeugen gesucht

Bremerhaven (ost)
Nach einem Raubüberfall auf eine Handtasche in Bremerhaven-Lehe bittet die Polizei um Mithilfe. Insbesondere werden zwei Personen gesucht, die den Vorfall beobachtet und kurzzeitig die Verdächtigen verfolgt hatten.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag, den 24. April, gegen 9.10 Uhr an der Kreuzung Frenssenstraße/Potsdamer Straße. Eine Frau im Alter von 60 Jahren war zu Fuß unterwegs, als plötzlich zwei junge Männer auf sie zukamen und einer von ihnen ihr die Tasche entriss. Anschließend flüchteten sie in Richtung Lutherstraße und dann weiter in Richtung Fritz-Reuter-Straße, wie die Geschädigte berichtete. Während die 60-jährige Frau die Täter verfolgte, bemerkten zwei Passanten die Situation und liefen ebenfalls hinter den Flüchtenden her.
Während der Flucht ließen die Täter die Tasche fallen und konnten entkommen. Die Zeugen gaben der Frau ihre Tasche zurück und verließen dann den Ort, ohne ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Der Inhalt der Tasche war laut der Geschädigten noch vollständig.
Die 60-jährige Frau meldete den Vorfall erst einige Stunden später auf der Wache, weshalb keine direkte Fahndung eingeleitet wurde. Die mutmaßlichen Täter werden als etwa 18 bis 20 Jahre alt beschrieben und trugen beide Winterjacken.
Die mutigen Helfer waren ein etwa 18 Jahre alter Mann mit kurzen dunklen Locken und ein etwa 40 Jahre alter Autofahrer mit Halbglatze, der aus einem Fahrzeug ausgestiegen war. Die ermittelnden Beamten bitten insbesondere diese beiden Helfer, sich unter 0471/953-4444 zu melden. Aber auch jede andere Person, die Hinweise geben kann, wird gebeten, dies zu tun.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, von denen 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








