Die Bundespolizei war am 18.04.2026 beim Fußballspiel SV Werder Bremen gegen Hamburger SV im Einsatz. Rund 330 Bundespolizisten sorgten für Sicherheit während An- und Abreisephase.
Hannover: Einsatz der Bremer Bundespolizei beim Nordderby

Bremen (ost)
Die unter anderem mit Kräften der Bundesbereitschaftspolizei verstärkte Bundespolizeiinspektion Bremen war am 18.04.2026 im Rahmen einer besonderen Aufbauorganisation (BAO) anlässlich der Fußballspielbegegnung SV Werder Bremen gegen den Hamburger SV im Einsatz. Das Fanverhältnis der Fanszenen wurde im Vorfeld als feindschaftlich eingestuft, sodass sich die Bundespolizei entsprechend auf diese Lage einstellte. Es waren rund 330 Bundespolizisten während der An- und Abreisephase im Einsatz.
In der Anreisephase nutzten ca. 8.000 Werder-Fans, darunter ca. 100 Risikofans, den ÖPNV über den Bremer Hauptbahnhof. Über 2.200 HSV-Fans erreichten ebenfalls den Bremer Hauptbahnhof mit Zügen des Regional- und Fernverkehrs. Dabei kam es im bahnpolizeilichen Bereich zu keinen besonderen Vorkommnissen. Die Bundespolizei gewährleistete die Sicherheit der Reisenden am Hauptbahnhof und verhinderte ein Aufeinandertreffen bzw. eine Vermischung der Fangruppierungen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Auf dem Weg zum Stadion wurden größere Fangruppierungen in einem gemeinsamen Einsatzabschnitt mit der Landespolizei Bremen begleitet.
Auch die Rückreise verlief im bundespolizeilichen Zuständigkeitsbereich nahezu störungsfrei. Polizeidirektor Lüder Rippe, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Bremen und Polizeiführer des Einsatzes der Bundespolizei äußert sich zum Einsatzverlauf: „Ich freue mich über einen weitgehend ruhigen Einsatzverlauf im bahnpolizeilichen Bereich. Es zeigt sich, dass das taktische Sicherheitskonzept der Bundespolizei Bremen vollends aufgegangen ist. Die Zusammenarbeit mit allen Sicherheitspartnern vor Ort verlief auch in diesem Einsatz sehr gut.“
Auch Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, betont: „Ich bewerte die rückläufige Entwicklung von gewaltsamen Ausschreitungen und Straftaten im Fußballfanreiseverkehr als sehr positiv. Das aktuelle Nordderby reiht sich in diesen Trend ein.
Wir werden den Weg unserer angepassten Einsatzstrategie stringent weiterverfolgen. Wir setzen hierbei den Fokus auf klare Kommunikation mit allen Beteiligten, konsequente Strafverfolgung, sowie die starke Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitspartnern.
Durch diesen Ansatz gewährleisten wir die Sicherheit der Reisenden mit einen möglichst geringen Kräfteeinsatz bei gleichzeitig hocheffektiver Handlungsfähigkeit.“
Quelle: Presseportal








