Ein Drohnenflug nahe des Bremer Flughafens beeinträchtigte den Flugverkehr. Eine Maschine wurde umgeleitet, es gab Verspätungen.
Hannover: Luftverkehr gestört durch Drohnensichtung

Bremen (ost)
Am Donnerstagabend gab es kurzzeitig Probleme mit dem Flugverkehr in der Nähe des Bremer Flughafens aufgrund eines Drohnenfluges. Ein Flugzeug musste umgeleitet werden und es kam zu Verzögerungen.
Ein Augenzeuge meldete der Polizei am Abend eine Drohnensichtung in der Einflugschneise des Flughafens. In Absprache mit der Bundespolizei und der Flugsicherung wurde ein Flugzeug, das auf dem Weg nach Hannover war, umgeleitet und zwei weitere Flüge hatten Verspätung. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Drohne mehrmals im Bereich Huchting flog. Es ist bisher unbekannt, wer die Drohne gesteuert hat.
Da der Vorfall in einem sensiblen Bereich des Flughafens stattfand, handelt es sich nicht nur um eine Ordnungswidrigkeit, sondern es wird auch eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr erstattet. Zeugen können sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 melden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Die Polizei weist darauf hin: Es gibt verschiedene Vorschriften (u.a. Flughöhe und Standort), die eine Anmeldung oder Genehmigung der Luftfahrtbehörde erfordern. Aufgrund der Komplexität des Themas sollten Hobby-Drohnenpiloten sich vor der Nutzung einer Drohne – jeglicher Art – unbedingt sowohl mit der Drohne selbst als auch mit den rechtlichen Voraussetzungen und Gesetzen (EU-Verordnung, LuftVO, LuftVG, StGB) vertraut machen, um Anzeigen und mögliche Regressforderungen zu vermeiden.
Quelle: Presseportal








