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Informationsveranstaltung zu Cybermobbing und Cybergrooming

Erfahren Sie mehr über die Gefahren im Netz für Kinder und erhalten Sie konkrete Präventionstipps. Veranstaltung am 23. Februar im Justizzentrum.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Kinder und Jugendliche sind heutzutage selbstverständlich im digitalen Bereich unterwegs – in Chats, sozialen Netzwerken, Spielen und auf Videoplattformen. Aber wo es Chancen gibt, lauern auch Risiken.

Bei dieser Informationsveranstaltung werfen wir zuerst einen Blick auf die digitale Welt der Kinder: Wie digital ist ihr Alltag? Wie viel Zeit verbringen sie online? Welche Dienste nutzen sie?

Dann geht es um die Gefahren im Internet, denen Kinder ausgesetzt sein können. Im Mittelpunkt stehen die Themen: Cybergrooming, pornografische Inhalte, Sexting.

Neben verständlichen rechtlichen Grundlagen erhalten die Teilnehmer praktische Verhaltens- und Präventionstipps für den Alltag. Es wird auch gezeigt, wie Erwachsene reagieren sollten, wenn Kinder mit illegalen Inhalten oder Grenzüberschreitungen online konfrontiert werden. Die Veranstaltung wird durch Hinweise auf Hilfsangebote und Anlaufstellen abgerundet, die Betroffenen und Bezugspersonen Unterstützung bieten.

Der Vortrag findet am 23. Februar von 17 bis 19 Uhr im Justizzentrum, Am Wall 198, statt. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung per E-Mail an praeventionszentrum@polizei.bremen.de oder telefonisch unter 0421 362-19003 erforderlich. Weitere Informationen zu Cybercrime und Präventionstipps finden Sie auch auf unserer Website www.polizei.bremen.de.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Bremen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 3473 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 2972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 394 im Jahr 2022 auf 399 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 213 im Jahr 2022 auf 252 im Jahr 2023. Davon waren 170 männlich, 82 weiblich und 86 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 mit 22125 Fällen die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.473 2.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 394 399
Anzahl der Verdächtigen 213 252
Anzahl der männlichen Verdächtigen 154 170
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 59 82
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 64 86

Quelle: Bundeskriminalamt

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