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Kontrollen in Mitte und im Viertel

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten Drogen und Bargeld sicher, um die Straßenkriminalität zu bekämpfen.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Während intensiver Kontrollen in der Nähe des Bahnhofs und im Viertel haben Polizeikräfte in Bremen am Mittwoch unter anderem Drogen und Bargeld sichergestellt. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf der Bekämpfung der sichtbaren Drogen- und Straßenkriminalität.

Von frühen Nachmittag bis spät in die Nacht führten Einsatzkräfte offene und verdeckte Maßnahmen in der Bahnhofsvorstadt und im Steintor durch. Bei den umfangreichen Kontrollen griffen sie bei verschiedenen Straßendeals ein und stellten Cannabis, Kokain, Ecstasy, Bargeld, mehrere Mobiltelefone sowie verschreibungspflichtige Medikamente und Pfeffersprays sicher. In der Bahnhofstraße beobachteten zivile Einsatzkräfte einen Drogenhandel. Der 28-jährige Verkäufer und die 28 Jahre alte Käuferin konnten vor Ort festgenommen werden. Bei beiden fanden die Polizisten Cannabis, das beschlagnahmt wurde. Insgesamt wurden etwa 25 Personen kontrolliert und 16 Platzverweise ausgesprochen. Die Einsatzkräfte erstellten Straf- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz.

Seit vielen Wochen und Monaten setzt sich die Polizei Bremen verstärkt für die Bekämpfung der Straßen- und Drogenkriminalität ein und wird diese Bemühungen, auch mit anderen Sicherheitsbehörden, fortsetzen. Insbesondere rund um den Hauptbahnhof und im Viertel werden weiterhin gezielte Maßnahmen ergriffen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023

Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 3884 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3139 Verdächtige, darunter 2847 Männer, 292 Frauen und 1328 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 6761, wobei 5372 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 4197 Verdächtige, darunter 3701 Männer, 496 Frauen und 1784 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.819 6.761
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.884 5.372
Anzahl der Verdächtigen 3.139 4.197
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.847 3.701
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 292 496
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.328 1.784

Quelle: Bundeskriminalamt

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