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Kontrollen und Prävention in Neustadt und Innenstadt

Die Polizei Bremen führt umfangreiche Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung und Prävention durch, um das Sicherheitsgefühl in der Stadt zu stärken.

Prävention am Hauptbahnhof, unterstützt vom angehenden Polizeihund James.
Foto: Presseportal.de

Bremen (ost)

In den letzten beiden Tagen hat die Polizei Bremen zusammen mit dem Zoll, dem Ordnungsdienst und anderen Partnern umfangreiche Kontroll- und Präventionsmaßnahmen in der Neustadt und der Innenstadt durchgeführt.

In der Neustadt wurden etwa 50 Personen überprüft, Fahrzeuge und Geschäfte sowie bekannte Treffpunkte kontrolliert. Dabei wurden unter anderem Messer und ein Baseballschläger von den Polizisten sichergestellt. In Zusammenarbeit mit dem Zoll wurde auch eine Person entdeckt, die sich illegal im Bundesgebiet aufhielt. Bei der Kontrolle eines Supermarktes wurden erhebliche Mängel bei der Lagerung und Kühlung von Lebensmitteln festgestellt. Die zuständige Fachbehörde wurde informiert. Die Auswertung der Maßnahmen läuft noch.

Gleichzeitig führte die Polizei am Hauptbahnhof präventive Maßnahmen durch: Gemeinsam mit der Bundespolizei, der DB Sicherheit, der BSAG und dem Ordnungsdienst informierten die Einsatzkräfte über Taschendiebstahl und Raub. An einem Informationsstand und im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern wurden Tipps zum Schutz vor Diebstählen gegeben. Die Aktion wurde unter anderem durch Durchsagen, Hinweise in den Bahnen und Informationsmaterial unterstützt.

Insgesamt führten die Beteiligten mehrere hundert Gespräche mit Passanten. Die Resonanz war durchweg positiv, viele nahmen die Hinweise dankbar an. Das Ziel der Maßnahmen ist es, nicht nur Kriminalität zu bekämpfen, sondern auch vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl in der Stadt weiter zu stärken.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Bremen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2066 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2953 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 145 auf 252. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 143 auf 212, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 121 auf 181 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 22 auf 31 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 111 auf 172. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.066 2.953
Anzahl der aufgeklärten Fälle 145 252
Anzahl der Verdächtigen 143 212
Anzahl der männlichen Verdächtigen 121 181
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 22 31
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 111 172

Quelle: Bundeskriminalamt

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