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Kooperationsstreife verhaftet Drogendealer

Die Kooperationsstreife verhaftete am Bremer Hauptbahnhof einen gesuchten Drogendealer, der wegen Drogenhandel per Haftbefehl gesucht wurde und eine Geldstrafe von ca. 1.000 Euro hätte zahlen können, um einer Verhaftung zu entgehen.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Hauptbahnhof Bremen, 22. April 2026 / 17:00 Uhr

Ein Team bestehend aus Bundes- und Landespolizei, dem Ordnungsamt Bremen und der DB Sicherheit hat am Mittwochnachmittag einen gesuchten Drogenhändler am Bremer Hauptbahnhof festgenommen.

Während der Kontrolle des 49-jährigen Mannes auf dem Willy-Brandt-Platz wurde festgestellt, dass er vom Amtsgericht Syke wegen verschiedener Straftaten gemäß dem Betäubungsmittelgesetz, darunter Drogenhandel, per Haftbefehl gesucht wurde. Um seiner Verhaftung zu entgehen, hätte der Mann eine Geldstrafe in Höhe von etwa 1.000 Euro zahlen können. Da er jedoch nicht über genügend Bargeld verfügte, wurde er sofort vor Ort von den Einsatzkräften verhaftet und zur Polizeiwache gebracht. Noch am selben Abend wurde der 49-Jährige in ein Bremer Gefängnis überführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023

Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle registriert, wovon 3884 gelöst wurden. Es gab insgesamt 3139 Verdächtige, darunter 2847 Männer, 292 Frauen und 1328 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen weiter an, mit insgesamt 6761 registrierten Fällen, von denen 5372 gelöst wurden. Es gab 4197 Verdächtige, darunter 3701 Männer, 496 Frauen und 1784 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.819 6.761
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.884 5.372
Anzahl der Verdächtigen 3.139 4.197
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.847 3.701
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 292 496
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.328 1.784

Quelle: Bundeskriminalamt

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