Ein 35-jähriger Mann wurde in der Nähe des Hauptbahnhofs lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Lebensgefährliche Messerstiche am Hauptbahnhof

Bremen (ost)
Ein Mann im Alter von 35 Jahren erlitt in der Nähe des Hauptbahnhofs lebensbedrohliche Stichverletzungen infolge eines Streits. Personen, die etwas gesehen haben, werden von der Polizei gesucht.
Zu einer Auseinandersetzung am Bahnhofsplatz wurden Einsatzkräfte gegen 06:25 Uhr gerufen. Der 35-jährige Mann wurde vor Ort schwer verletzt aufgefunden. Ersten Zeugenaussagen zufolge kam es zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem unbekannten Mann. Eine genaue Beschreibung des Täters konnte nicht abgegeben werden. Nach Erster Hilfe wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Die Staatsanwaltschaft Bremen und die Kriminalpolizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts und bitten um Hinweise von Zeugen.
Der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen ist unter 0421 362-3888 für Hinweise erreichbar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, wobei 23 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








