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Lehe: E-Scooter-Fahrer kollidiert mit Auto

Ein E-Scooter-Fahrer in Bremerhaven-Lehe kam verletzt ins Krankenhaus nach einer Kollision mit einem Pkw.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Am Mittwochvormittag, dem 3. Juni, wurde ein E-Scooter-Fahrer in Bremerhaven-Lehe verletzt ins Krankenhaus gebracht. Es kam zu einer Kollision mit einem Pkw gegen 10.30 Uhr.

Der 28-Jährige fuhr nach bisherigen Erkenntnissen auf einem E-Scooter auf dem nördlichen Gehweg der Rickmersstraße in Richtung Hafenstraße. An der Einmündung zur Potsdamer Straße stieß er gegen einen Hyundai, dessen 36-jähriger Fahrer gerade in die Rickmersstraße abbiegen wollte. Der E-Scooter-Fahrer verletzte sich bei dem Zusammenstoß. Ein Rettungswagen der Feuerwehr Bremerhaven übernahm die Erstversorgung und brachte den 28-Jährigen dann ins Krankenhaus. Die Polizei Bremerhaven hat den Verkehrsunfall aufgenommen. Der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf etwa 2200 Euro geschätzt.

Es sei darauf hingewiesen, dass es klare Regeln für die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern gibt. Zum Beispiel müssen E-Scooter den Radweg oder Radfahrstreifen nutzen. Wenn keiner vorhanden ist, wird auf der Straße gefahren. Gehwege und Fußgängerzonen dürfen nicht befahren werden. Es ist auch verboten, zu zweit auf einem E-Scooter zu fahren. Beim Abbiegen müssen, wie beim Fahrradfahren, Handzeichen gegeben oder gegebenenfalls vorhandene Blinker genutzt werden.

Weitere Informationen zu den Vorschriften für die Benutzung von E-Scootern finden Sie hier: https://polizei.bremerhaven.de/blog-leser/fahrspass-auf-zwei-raedern-regeln-muessen-beachtet-werden-polizei-gibt-hinweise-zum-thema-e-scooter.html

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0,72% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 83,28%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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