Ein Mann erstattet Anzeige wegen Raubüberfalls in Bremerhaven-Lehe. Täter flüchten mit Handy und Geldbörse in unterschiedliche Richtungen.
Lehe: Polizei ermittelt wegen Raubes

Bremerhaven (ost)
Am gestrigen Montagmorgen, dem 27. April, hat ein 47-jähriger Mann am Polizeirevier Lehe eine Anzeige wegen eines Raubüberfalls erstattet. Seinen Angaben zufolge soll sich der Vorfall in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Lessingstraße in Bremerhaven-Lehe zugetragen haben.
Der Mann berichtete, dass er gegen 4.30 Uhr in der Lessingstraße unterwegs war, als ihn plötzlich zwei Männer von hinten festhielten und eine dritte Person von vorne seine Jacke nach persönlichen Gegenständen durchsuchte. Anschließend seien die Täter mit dem Handy und dem Geldbeutel des 47-Jährigen in verschiedene Richtungen geflohen.
Der Geschädigte verfolgte einen der Täter bis zu einem Mehrfamilienhaus in der Potsdamer Straße, in das der Flüchtige verschwand. Da er selbst nicht in das Gebäude eindringen konnte, brach er die Verfolgung ab. Aufgrund von Sprachbarrieren meldete der Mann den Vorfall erst am Montag mit Hilfe eines Arbeitskollegen auf der Polizeiwache.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Raub und bittet Zeugen, die Informationen zu den Tätern oder dem Vorfall haben, sich unter der Telefonnummer 0471/953-4444 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 39 Fälle von Mord aufgezeichnet, von denen 36 gelöst wurden. Es gab 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. Von den Verdächtigen waren 17 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, wobei 23 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. Von den Verdächtigen waren 13 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








