Ein 22-Jähriger wurde in Gröpelingen mit einem Messer schwer verletzt. Der Tatverdächtige, ein 21-Jähriger, stellte sich später der Polizei.
Messerangriff in Gröpelingen

Bremen (ost)
Ein Mann, 22 Jahre alt, wurde in der Nacht zum Samstag in Gröpelingen mit einem Messer schwer verletzt. Ein 21-Jähriger gab sich kurz darauf selbst bei der Polizei zu erkennen. Der Verdächtige wurde verhaftet.
Um 4.20 Uhr mussten Rettungskräfte zu einem Vorfall in der Gröpelinger Heerstraße ausrücken. Dort fanden sie den schwer verletzten 22-Jährigen vor. Ersten Zeugenaussagen zufolge kam es zuvor zu einem Streit mit einem anderen Mann. Im Verlauf des Streits zog dieser Mann ein Messer und stach dem 22-Jährigen in den Rücken. Dann floh er vom Tatort. Nachdem die Rettungskräfte Erste Hilfe geleistet hatten, wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Es besteht keine Lebensgefahr.
Kurz darauf gab sich ein 21-Jähriger der Polizei zu erkennen. Der Grund für die Tat soll eine vorangegangene Auseinandersetzung gewesen sein. Der junge Mann wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Fortsetzung der Freiheitsentziehung an. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl gegen ihn.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. Von den Verdächtigen waren 17 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, wobei 23 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. Von den Verdächtigen waren 13 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








