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Neuer „Enforcement Trailer“ in Bremen

Die Polizei Bremen setzt modernste Technik zur Geschwindigkeitsüberwachung ein, um Raserei zu bekämpfen und Unfallzahlen zu senken.

Einsatz des neuen "Enforcement Trailer"
Foto: Presseportal.de

Bremen (ost)

Die Bremer Polizei setzt erstmals einen „Enforcement Trailer“, auch Blitzanhänger genannt, zur Überwachung von Tempolimits ein.

Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor Hauptunfallursache. Deshalb investierte die Polizei Bremen nun in modernste, digitale Verkehrsüberwachungstechnik. Die Polizei Bremen ist bereits mit zivilen Videowagen, Handlasermessgeräten und mobilen sowie stationären Geschwindigkeitsmessgeräten gut aufgestellt. Darauf bauen wir nun auf und führen mit dem ersten Enforcement Trailer modernste, digitale Technik bei der Geschwindigkeitsüberwachung ein. Darüber hinaus wird die Polizei personell entlastet.

Innensenator Ulrich Mäurer: „Mit diesem zusätzlichen Messgerät soll die unverantwortliche Raserei an unterschiedlichen Stellen unserer Stadt leichter als zuvor unterbunden werden. Der Enforcement-Trailer ist flexibel und auch nachts einsetzbar und benötigt während des Einsatzes zudem keine Kräfte, die durch ihn gebunden sind. Der Trailer stellt damit eine wichtige Ergänzung zu unseren bisherigen Geschwindigkeits-Messgeräten in Bremen dar.“

Die Polizei Bremen will so unter anderem die Verkehrsunfallzahlen durch überhöhte Geschwindigkeit senken. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine konsequente Ahndung festgestellter Geschwindigkeitsverstöße zwingend erforderlich. Der Trailer, der 24 Stunden und an bis zu 10 Tagen am Stück, ohne Unterbrechung misst, ist bereits im Einsatz. Allein in den ersten 24 Stunden wurden auf der B75 / Oldenburger Straße 161 Raser gemessen, darunter ein negativer Spitzenreiter mit knapp 160 km/h bei erlaubten 70 km/h und sieben Verstöße, die Fahrverbote nach sich ziehen werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 19.073 Unfälle. Davon waren 2.714 Unfälle mit Personenschaden, was 14,23% aller Unfälle ausmacht. Es gab 431 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (2,26%) und 148 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,78%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 15.780, was 82,73% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 17.949 Unfälle (94,11%), außerorts (ohne Autobahnen) 347 Unfälle (1,82%) und auf Autobahnen 777 Unfälle (4,07%). Insgesamt gab es 10 Getötete, 308 Schwerverletzte und 3.014 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 19.073
Unfälle mit Personenschaden 2.714
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 431
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 148
Übrige Sachschadensunfälle 15.780
Ortslage – innerorts 17.949
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 347
Ortslage – auf Autobahnen 777
Getötete 10
Schwerverletzte 308
Leichtverletzte 3.014

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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