Die Polizei stellte am Samstagabend zwei mutmaßliche Einbrecher in der Überseestadt. Ein 33-Jähriger hatte die Männer in seiner Wohnung entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert.
Niedersachsen: Polizei stellt Einbrecher

Bremen (ost)
Am Samstagabend entdeckten Polizeibeamte in einem Hausflur in der Überseestadt zwei Verdächtige. Zuvor hatte ein 33-Jähriger zwei Männer in seiner Wohnung gesehen.
Um 19:50 Uhr rief der 33-Jährige über den Notruf an, dass er über eine Überwachungskamera zwei Männer in seiner Wohnung in der Konsul-Smidt-Straße beobachten konnte. Die alarmierten Einsatzkräfte kamen schnell an und fanden die beiden Männer im Flur des Mehrparteienhauses, 52 und 39 Jahre alt. Der ältere hatte Pfefferspray in der Hand, gab es aber auf Anweisung ab. Bei dem 39-Jährigen entdeckten die Polizisten außerdem einen Schlagring. Des Weiteren fanden sie Einbruchswerkzeug sowie Schmuck und teure Uhren bei den beiden Männern, die vermutlich aus der Wohnung des 33-Jährigen stammten. Diese war aufgebrochen und durchsucht worden.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurden ein Auto und eine Wohnung in Niedersachsen durchsucht. Hier fanden die Beamten weiteres Einbruchswerkzeug und Beweismittel, wie Mobiltelefone und hochwertige Uhren, die wahrscheinlich aus anderen Verbrechen stammten. Die Einsatzkräfte brachten die Männer auf die Wache, wo sie erkennungsdienstlich behandelt und entsprechende Anzeigen erstellt wurden. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei sind im Gange.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Bremen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in der Region Bremen in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1486 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1820 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 113 im Jahr 2022 auf 119 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 112 im Jahr 2022 auf 103 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 98 männlich und 14 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 95 männliche und 8 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 52 im Jahr 2022 auf 35 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in der Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert – insgesamt 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.486 | 1.820 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 113 | 119 |
| Anzahl der Verdächtigen | 112 | 103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 98 | 95 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 14 | 8 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 52 | 35 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, davon waren 38 männlich und 2 weiblich. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 24 Fälle von Mord registriert, wovon 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon waren 28 männlich und 1 weiblich. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








