Die Bremer Bundespolizei warnt vor den Gefahren im Gleisbereich und appelliert an Kinder und Jugendliche, sich fernzuhalten. Ein Zug mit 100 km/h benötigt bis zu 1.000 Meter Bremsweg.
Niedersachsen: Warnung der Bremer Bundespolizei vor Bahnanlagen

Bremen (ost)
Bremen, Niedersachsen, 29.01.2026
Die Bundespolizei wird regelmäßig informiert, wenn Kinder oder Jugendliche sich in gefährlicher Nähe zu den Bahngleisen aufhalten oder Gegenstände auf die Gleise legen. Die Bremer Bundespolizei warnt insbesondere angesichts des bevorstehenden Beginns der Zeugnisferien in Bremen und Niedersachsen eindringlich: Bahnanlagen sind lebensgefährlich!
Erst gestern Nachmittag (28. Januar) hatten zwei zehnjährige Kinder in der Nähe des Bahnhofs Scheeßel Eisplatten und Schneebälle auf die Gleise unter einer Bahnbrücke gelegt. Der Lokführer eines Metronom-Zuges hatte die beiden entdeckt und die Bremer Bundespolizei informiert. Die beiden Jungen wurden kurz darauf von einer Streife der Landespolizei am Einsatzort gefunden. Sie wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben und in deren Anwesenheit ausführlich über die Gefahren im Gleisbereich informiert.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizeiinspektion Bremen erneut vor den Risiken, die vom Bahnbetrieb ausgehen, und appelliert an Kinder und Jugendliche, sich von Bahnanlagen fernzuhalten. Schon das bloße Betreten des Gleisbereichs ist lebensgefährlich! Bei einem Zug, der sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometern pro Stunde nähert, muss mit einem Bremsweg von bis zu 1.000 Metern gerechnet werden. Außerdem sind moderne Züge während der Fahrt sehr leise und werden erst sehr spät wahrgenommen. Das Ablegen von Gegenständen stellt zudem einen gefährlichen Eingriff in den Bahnbetrieb dar und ist strafbar. Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, ihren Kindern klarzumachen, wie gefährlich es ist, sich an Bahnanlagen aufzuhalten oder dort zu spielen.
Quelle: Presseportal








