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Notbremsung in Straßenbahn: Frau schwer verletzt

Eine 54-jährige Bremerin verletzte sich schwer durch eine Notbremsung in der Straßenbahn. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Am Dienstag Nachmittag wurde eine 54-jährige Frau aus Bremen bei einer Notbremsung in einer Straßenbahn schwer verletzt. Die Polizei sucht nun nach Personen, die den Vorfall beobachtet haben.

Die Straßenbahn der BSAG war auf der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Neuenlander Straße unterwegs. Vor der Straßenbahn fuhr ein roter Kleinbus, vermutlich von der Marke Volkswagen. Dieser blinkte plötzlich links und bremste ab. Obwohl die Straßenbahn mehrmals klingelte, hielt der Kleinbus an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Kornstraße/Lahnstraße an. Der Straßenbahnfahrer musste eine Notbremsung machen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Aufgrund des plötzlichen Bremsens stürzte die 54-jährige Frau in der Straßenbahn und verletzte sich schwer. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Die mutmaßliche Fahrerin des roten Kleinbusses bog dann links in die Kornstraße ab und verließ die Unfallstelle.

Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen Fahrerflucht. Zeugen, die Informationen haben (insbesondere zum roten Kleinbus oder der Fahrerin), werden gebeten, sich bei der Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421 362-14850 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon endeten 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0,72% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387, was 83,28% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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