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Oberleitung: ICE-Schnellbremsung in Bardowick

ICE 589 musste aufgrund abgerissener Oberleitung in Bardowick eine Notbremsung durchführen. Zum Glück wurden keine Reisenden verletzt, aber die Evakuierung und Weiterreise gestalten sich schwierig.

Bundespolizei Bremen 2026
Foto: Presseportal.de

Bremen (ost)

Bardowick, Dorf, Eisenbahnstrecke, 01.05.2026 / 12:55 Uhr

Nach den ersten Untersuchungen hat der Zugführer des ICE 589 auf der Reise von Hamburg nach München etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick (in der Lüneburger Heide) auf Höhe der Straße Witwenkamp bemerkt, dass die Oberleitung der Bahnstrecke in den Fahrweg hing und sofort eine Notbremsung eingeleitet. Nach dem aktuellen Stand der Dinge gab es durch die Notbremsung keine Verletzungen bei den etwa 460 Passagieren im Zug. Die Oberleitung lag jedoch auf dem Dach des ICE, so dass Feuerwehr und Notfallmanager zunächst die Gefahr von Starkstromschlägen durch Erdung der Oberleitung beseitigen mussten.

Die Evakuierung und Weiterreise der Passagiere soll bald auf der freien Strecke durch einen direkten Umstieg in einen Ersatz-ICE ermöglicht werden. Für den ICE 589 wurde eine Abschlepplokomotive angefordert.

Auch die Bundespolizei ist vor Ort und untersucht die mögliche Ursache des Unfalls. Die Ermittlungen dauern an.

Durch den Vorfall kam es vor Ort zu einer Vollsperrung der Bahnstrecke. Die dadurch entstandenen Auswirkungen und Verspätungen sind noch nicht bekannt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 151 Fälle, was 0,72% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 17.387 Fällen, was 83,28% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle, was 15,42% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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