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Polizei ahndet Verstöße in der Überseestadt

Nach Beschwerden über Ruhestörungen kontrollierte die Polizei Fahrzeugführer und ahndete Verstöße. Anwohner klagten über laute Motorengeräusche und auffallende Fahrmanöver, die ihre Kinder am Schlafen hinderten.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Nach Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern überprüfte die Polizei am Wochenende Autofahrer in der Überseestadt und bestrafte Verstöße.

Die Anwohnerschaft hatte sich abends über Lärmbelästigungen durch laute Motorengeräusche und auffällige Fahrmanöver im Bereich des Kommodore-Johnson-Boulevards beschwert. Zusätzlich berichteten die Anwohner, dass ihre Kinder aufgrund des anhaltenden Lärms, verursacht durch kontinuierliches Hupen und das schnelle Beschleunigen von Autos und Motorrädern, kaum zur Ruhe kommen und nachts nicht schlafen können.

Daraufhin stellten die Polizeikräfte zahlreiche leistungsstarke Fahrzeuge fest, die in einer Kolonne den Kommodore-Johnson-Boulevard befuhren. Bei nachfolgenden Kontrollen gaben die Fahrer an, dass es sich um einen beliebten Treffpunkt handele, der bei gutem Wetter gerne besucht werde und man auf der Suche nach einem Parkplatz sei. Da jedoch genügend freie Parkplätze vorhanden waren, wurden sie ausdrücklich aufgefordert, verfügbare Parkplätze ordnungsgemäß zu nutzen. Parkverstöße wurden konsequent geahndet.

Zusätzlich fanden verkehrserzieherische Gespräche statt. Auffällig war die relativ hohe Anzahl an Fahrzeugen, bei denen entweder vorne oder hinten kein amtliches Kennzeichen angebracht war. Entsprechende Verstöße wurden durch die Einleitung von Bußgeldverfahren verfolgt. Die Kontrollmaßnahmen dauerten auch deshalb erheblich länger an, da die Mehrheit der kontrollierten Personen keine Ausweisdokumente bei sich hatte und ihre Identität anderweitig festgestellt werden musste.

Durch die verstärkte Präsenz über mehrere Stunden und konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen reduzierte sich die Anzahl der Fahrzeuge deutlich. Dies werden wir auch in Zukunft fortsetzen.

Quelle: Presseportal

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