Die Polizei zieht eine positive Bilanz nach dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV. Trotz Pyrotechnik und Straftaten verlief der Einsatz größtenteils planmäßig.
Polizei begleitet Nordderby im Weserstadion

Bremen (ost)
Nach dem heutigen Nordderby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV im Weserstadion zieht die Polizei Bremen eine positive Bilanz. Das Spiel war das erste reguläre Nordderby in der Bundesliga in Bremen seit längerer Zeit. Die Vorbereitungen waren umfassend, mit zusätzlichen Polizeikräften aus verschiedenen Bundesländern abgesichert und ein Deeskalationskonzept erfolgreich umgesetzt.
Während der Anreise gab es im Stadtgebiet Fanbewegungen, die von Einsatzkräften begleitet wurden. Die Situation verlief insgesamt planmäßig. Fans beider Mannschaften zündeten entlang der Anreisewege, im Stadionumfeld und während des Spiels massiv Pyrotechnik, was zu starker Rauchentwicklung führte.
Nach dem Spiel kam es bei den Abreisebewegungen zu vereinzelten fußballtypischen Straftaten, wie Körperverletzungsdelikten. Auf der Sielwallkreuzung feierten verschiedene Fans ausgelassen. Dabei wurde Pyrotechnik gezündet und eine mobile Toilette in Brand gesetzt, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Die Ermittlungen laufen noch. Es wurden mehrere Personen identifiziert und Anzeigen wegen festgestellter Verstöße erstattet.
Nach dem Spiel kam es im Gästebereich des Stadions zu einem Brand in den Sanitäranlagen. Beim Eingreifen von Feuerwehr und Polizei gab es einen Angriff aus der Fanszene der Gäste auf die Polizeikräfte, bei dem nach aktuellem Stand kein Polizeibeamter verletzt wurde.
Die Abreise verlief größtenteils ohne Störungen.
Quelle: Presseportal








