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Polizei begleitet Nordderby im Weserstadion

Die Polizei Bremen zieht positive Bilanz nach dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV. Trotz Pyrotechnik und Straftaten verlief der Einsatz größtenteils planmäßig.

Foto: Unsplash

Bremen (ost)

Nach dem heutigen Nordderby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV im Weserstadion zieht die Polizei Bremen eine erfreuliche Bilanz. Die Begegnung markierte das erste reguläre Nordderby in der Bundesliga in Bremen seit langer Zeit. Die Maßnahmen wurden sorgfältig vorbereitet, mit zusätzlichen Polizeikräften aus verschiedenen Bundesländern abgesichert und ein entsprechendes Deeskalationskonzept wurde erarbeitet und erfolgreich umgesetzt.

Vor und während der Anreise kam es im Stadtgebiet zu einzelnen Fanbewegungen, die von Einsatzkräften begleitet wurden. Die Situation verlief insgesamt wie geplant. Entlang der Anreisewege, im Stadionumfeld und besonders während des Spiels zündeten Fans beider Teams große Mengen Pyrotechnik, was zu starkem Rauch führte.

Nach dem Spiel kam es im Zusammenhang mit den Abreisebewegungen zu einigen fußballtypischen Straftaten, wie Körperverletzungen. An der Sielwallkreuzung feierten einige Fans ausgelassen. Allerdings wurde auch hier Pyrotechnik gezündet und eine mobile Toilette in Brand gesetzt, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Die Ermittlungen dazu dauern an. Es wurden mehrere Personen identifiziert und Anzeigen zu allen festgestellten Verstößen erstattet.

Im Gästebereich des Stadions brach nach dem Spiel ein Feuer in den Sanitäranlagen aus. Als Feuerwehr und Polizei einschritten, griffen Fans der Gästemannschaft die Polizeikräfte an, wobei nach aktuellem Stand kein Polizist verletzt wurde.

Die Abreise verlief größtenteils ohne Zwischenfälle.

Quelle: Presseportal

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