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Polizei begleitet Versammlung und fertigt Anzeigen

Am Samstagabend demonstrierten 380 Menschen gegen Rassismus in der Polizei. Es kam zu Beleidigungen und Verstößen, weshalb die Polizei Strafanzeigen wegen Auflagenverstößen, Vermummung und Volksverhetzung fertigte.

Foto: Unsplash

Bremen (ost)

Am Samstagabend haben sich etwa 380 Personen in der Bremer Innenstadt versammelt, um gegen Rassismus bei der Polizei zu protestieren. Dabei kam es zu Beleidigungen und anderen Verstößen. Die Polizei Bremen hat den Marsch begleitet, die Versammlungsfreiheit gewährleistet und für einen geordneten Ablauf gesorgt.

Nach einer ersten Kundgebung am Brill hat sich der Marsch in Bewegung gesetzt. Während der Versammlung haben Teilnehmer wiederholt beleidigende und herabwürdigende Parolen skandiert, wie „Hass, Hass, Hass wie noch nie – All Cops are Bastards (ACAB)“, „Alle Bullen sind Schweine“, „Deutsche Polizisten, Mörder und Faschisten“ sowie „Bullenschweine raus aus dem Viertel“.

Im Verlauf des Marsches haben Teilnehmer pyrotechnische Gegenstände gezündet, darunter bengalische Feuer und Knallkörper. Durch ein bengalisches Feuer ist kurzzeitig ein Bauschutthaufen im Ostertorsteinweg in Brand geraten, der sofort von Polizeikräften gelöscht wurde. Teilnehmer haben zeitweise Vermummung betrieben, weshalb der Marsch kurzzeitig gestoppt und per Lautsprecherdurchsagen zur Einhaltung der Regeln aufgefordert wurde.

Aufgrund der festgestellten und dokumentierten Verstöße haben die Einsatzkräfte mehrere Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen Regelverstößen, Vermummung und Volksverhetzung. Die weitere Auswertung ist noch im Gange.

Quelle: Presseportal

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