Die Polizei Bremen beteiligte sich am bundesweiten Aktionstag gegen Hasspostings. Ein Bremer wird verdächtigt, in Sozialen Medien Hasspostings verfasst zu haben.
Polizei Bremen gegen Hasspostings

Bremen (ost)
Auch am 10. bundesweiten Aktionstag gegen Hasspostings beteiligte sich die Polizei Bremen und besuchte die Wohnung eines Bremer Bürgers. Der Verdächtige soll in Sozialen Medien Hasspostings verfasst haben.
Unter einem Beitrag eines Politikers schrieb der Mann letztes Jahr: „Alles für Deutschland!!! Aber so was von.“ Heute Morgen suchten die Ermittler seine Wohnung auf, um eine Gefährderansprache durchzuführen. Die laufenden polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen dauern an.
Die erfassten Fallzahlen von Hasspostings sind im vergangenen Jahr bundesweit deutlich angestiegen. Die Anzahl hat sich von 3396 auf 8011 Fälle mehr als verdoppelt. Ein Grund für diesen Anstieg ist unter anderem die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet des BKA (ZMI BKA), die in Zusammenarbeit mit ihren Partnern das Dunkelfeld im Netz weiter aufklärt. Auch vor dem heutigen Aktionstag wurden eine signifikante Anzahl von Hasspostings dort bearbeitet und an die Strafverfolgungsbehörden der Bundesländer weitergeleitet. Hass und Hetze im Netz sind ein Nährboden für Radikalisierung und Gewalttaten.
Aufforderungen zu Straftaten, Bedrohungen, Nötigungen oder Volksverhetzungen im Netz sind Straftaten, die mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden können. Wenn Sie auf Hasspostings im Netz stoßen oder selbst betroffen sind, sollten Sie dies der Polizei melden. Melden Sie Hasspostings den Anbietern von sozialen Netzwerken und fordern Sie sie auf, strafbare Inhalte zu entfernen!
Kontakt:
Pressestelle Polizei Bremen
Franka Haedke
Telefon: 0421/362-12114
Fax: 0421/362-3749
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Bremen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Deutschland, speziell in der Region Bremen, sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden in Bremen 4307 Fälle von Cyberkriminalität registriert, wobei 460 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 311 Verdächtige, darunter 212 männliche und 99 weibliche Verdächtige. 101 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 3473, wobei 394 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 213 Verdächtige, darunter 154 männliche und 59 weibliche Verdächtige. 64 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.307 | 3.473 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 460 | 394 |
| Anzahl der Verdächtigen | 311 | 213 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 212 | 154 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 99 | 59 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 101 | 64 |
Quelle: Bundeskriminalamt








