Die Verkehrsüberwachung der Polizei Bremen deckte zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße auf, darunter 3.224 während der “Speedweek” und 2.280 auf der Autobahn 27.
Polizei Bremen gegen Raser

Bremen (ost)
Während der “Speedweek” vom 03. bis 09. August sowie bei zwei weiteren Messungen auf der Autobahn 27 am 08. und 10. August hat die Verkehrsüberwachung der Polizei Bremen zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Insgesamt wurden während der “Speedweek” 3.224 Geschwindigkeitsverstöße aufgedeckt, davon 38 im Bereich eines Fahrverbots. Sowohl mobile Großgeräte als auch Enforcement Trailer kamen zum Einsatz. Bei den zwei zusätzlichen Messungen auf der A27, die in einem Baustellenbereich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h durchgeführt wurden, wurden insgesamt 2.280 Verstöße festgestellt. Nun drohen 87 weiteren Autofahrern ein Fahrverbot. Zwei von ihnen waren besonders schnell unterwegs. Am Samstag wurde ein Autofahrer mit 163 km/h und am Montag einer mit 175 km/h gemessen. Beiden drohen Bußgelder von mindestens 700 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.
Die “Speedweek” findet zweimal im Jahr statt und ist eine europaweit koordinierte Aktionswoche des europäischen Polizeinetzwerks Roadpol, bei der die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im Straßenverkehr verstärkt kontrolliert wird. Das Ziel ist die Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle und Verkehrstoter sowie die Sensibilisierung für die Gefahren von überhöhten und nicht angepassten Geschwindigkeiten. Diese sind weiterhin eine der Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr.
Die Polizei ruft dazu auf: Bitte halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Das schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern schützt auch Ihr eigenes Leben und das Leben anderer.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 418, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,72% aus, mit insgesamt 151 Unfällen. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,28% aller Unfälle, also 17.387. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 (0,35%) und auf Autobahnen 237 (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








