Die Mordkommission sucht nach einem Mann, der einen 25-Jährigen in der Bahnhofsvorstadt schwer verletzt hat und flüchtete.
Polizei fahndet nach mutmaßlichem Täter

Bremen (ost)
Die Polizei Bremen hat in Bezug auf den Tod eines 25-jährigen Mannes in der Bahnhofsvorstadt erste Ermittlungsergebnisse erzielt. Der Mann wurde am 26. Mai 2026 bewusstlos und mit einer lebensgefährlichen Kopfverletzung gefunden. Er verstarb in der vergangenen Woche in einem Bremer Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei suchen nun mithilfe von Fotos nach dem vermutlichen Täter.
Ein Passant entdeckte den 25-jährigen Mann am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr an der Haltestelle Falkenstraße. Er lag bewusstlos mit einer Kopfplatzwunde auf dem Boden. Der mutmaßliche Täter wurde zuvor an der Haltestelle gesehen, flüchtete dann jedoch in Richtung Daniel-von-Büren-Straße. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Notoperation im Krankenhaus erlag der 25-jährige Mann später seinen Verletzungen.
Die Mordkommission stellte fest, dass das Opfer geschlagen wurde, stürzte und dabei die lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt.
Der gesuchte Mann wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und mit dunklen Haaren beschrieben. Er trug zur Tatzeit ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Los Angeles“ auf der Brust sowie weiteren Buchstabenaufdrucken an den Ärmeln und auf dem Rücken. Außerdem war er mit schwarzen Shorts, einem schwarz-weißen Nike-Turnbeutel, weißen Socken und schwarzen Badelatschen bekleidet.
Die Ermittler fragen: Wer hat am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr im Bereich der Haltestelle Falkenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des beschriebenen Mannes geben?
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 24 Fälle von Mord gemeldet, von denen 23 aufgeklärt wurden. Es gab 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








