Die Polizei begleitet das Volksfest, bietet Anlaufstellen, setzt Videoüberwachung ein und gibt Hinweise für einen sicheren Besuch.
Polizei sorgt für Sicherheit auf der Bremer Osterwiese

Bremen (ost)
Von 27. März bis 12. April sind Besucherinnen und Besucher herzlich auf die Bürgerweide zur Bremer Osterwiese eingeladen. Die Polizei Bremen begleitet das Fest und sorgt gemeinsam mit anderen Beteiligten für die Sicherheit vor Ort.
Anwesenheit und Sicherheitsvorkehrungen
Während der gesamten Veranstaltung ist die Polizeiwache auf der Bürgerweide zu den Marktöffnungszeiten besetzt und steht als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Neben uniformierten Streifen sorgt ein privater Sicherheitsdienst vor Ort für zusätzliche Sicherheit. Außerdem wird das Gelände durch Zufahrtsschutzmaßnahmen gegen unbefugtes Befahren abgesichert.
Überwachung durch Videokameras
Wie bei anderen Großveranstaltungen wird auch in diesem Jahr eine Videoüberwachung eingesetzt. Diese dient der polizeilichen Begleitung und ermöglicht es, Einsatzsituationen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen.
Regeln für einen sicheren Besuch
Auf dem Festgelände der Osterwiese sind Waffen (z. B. Messer), Pyrotechnik, Glasflaschen sowie Fahrräder, E-Scooter und Hunde verboten. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 2.500 Euro geahndet werden.
Schutz vor Taschendieben
Taschendiebe wissen, dass auf Volksfesten oft bar bezahlt wird und nutzen dies gezielt aus. Die Polizei empfiehlt, nur das Nötigste an Bargeld und Wertsachen mitzunehmen und diese eng am Körper zu tragen. Besonders in Menschenmengen sollten Besucherinnen und Besucher wachsam sein und ihre Taschen stets im Blick behalten.
Keine Wertsachen im Auto
Ein Auto ist kein sicherer Ort für Wertgegenstände. Lassen Sie keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurück, da Autodiebe jede Gelegenheit nutzen.
Verkehr und Anreise
Um Rettungswege freizuhalten, müssen Halteverbotszonen unbedingt beachtet werden. Falsch geparkte Fahrzeuge werden konsequent abgeschleppt. Sperrungen und Einbahnstraßenregelungen sind zu beachten und werden insbesondere an Wochenenden verstärkt kontrolliert. Die Polizei empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.
Die Polizei Bremen wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine fröhliche und sichere Osterwiese.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Bremen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in der Region Bremen in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2066 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2953 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 145 im Jahr 2022 auf 252 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 143 auf 212, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Taschendiebstähle in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.066 | 2.953 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 145 | 252 |
| Anzahl der Verdächtigen | 143 | 212 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 121 | 181 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 22 | 31 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 111 | 172 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 151 Fällen oder 0,72% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387 Fälle oder 83,28%. Innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








