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Polizei stoppt Autorennen

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stoppten ein mutmaßliches Autorennen in Walle. Führerscheine und Fahrzeug wurden sichergestellt.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Am Freitagabend haben Polizeibeamte in Walle ein vermutetes Autorennen zwischen einem 20- und einem 22-Jährigen gestoppt. Die Führerscheine beider Fahrer und ein Auto wurden beschlagnahmt.

Im Rahmen der Maßnahmen gegen Poser und Raser waren die Beamten der spezialisierten Verkehrsüberwachung am Freitagabend mit einem Zivilfahrzeug im Stadtgebiet unterwegs. Gegen 21:50 Uhr bemerkten sie in der Nordstraße/Bremerhavener Straße stadteinwärts zwei BMW’s, die scheinbar ein Rennen fuhren. Zwischen dem Waller Ring und der Grasberger Straße erreichten die beiden Männer Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Das gesamte Geschehen wurde vom Zivilfahrzeug auf Video aufgezeichnet. Beide Fahrzeuge konnten schließlich schnell von den Polizisten gestoppt werden. Die Führerscheine der jungen Männer wurden eingezogen, ebenso wie das Auto des 22-Jährigen. Der BMW des 20-Jährigen, der ein Firmenfahrzeug ist, wurde jedoch nicht beschlagnahmt.

Gegen beide Männer wird nun wegen der Beteiligung an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Die Polizei Bremen wird auch weiterhin konsequent gegen Raser und Poser vorgehen und mit uniformierten und zivilen Kräften im Stadtgebiet präsent sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20878 Unfälle. Davon endeten 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0.72% ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 17387 (83.28%), waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3220 Unfälle (15.42%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 (0.35%) und auf Autobahnen 237 (1.14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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