Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bremen vom 20.03.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 20.03.2026 aus Bremen

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-Bremerhaven: Umfangreiche Verkehrskontrollen im Stadtgebiet: Fahrten unter Drogeneinfluss, Gurtmuffel und zahlreiche Mängel an Sicherheitsausrüstung
Bremerhaven (ost)
Am Donnerstag, den 19. März, führte die Polizei Bremerhaven Verkehrskontrollen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet durch und stellte dabei zahlreiche Ordnungswidrigkeiten und Straftaten fest.
Während des Mittags gab es eine Kontrollstelle in der Georgstraße/Hamburger Straße. Hier wurden 125 Fahrzeuge von den Beamten überprüft. Bei mehr als der Hälfte der Fahrzeuge - in 67 Fällen - wurden Mängel in Bezug auf die vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Kästen, Warnwesten und Warndreiecke festgestellt. Zwölf Personen wurden beim Telefonieren während der Fahrt erwischt, 13 Personen trugen keinen Sicherheitsgurt. Es wurde auch eine Strafanzeige wegen fehlender Haftpflichtversicherung für einen E-Scooter erstattet. Insgesamt wurden 60 Verwarnungsgelder und 14 Bußgelder verhängt. Die Bremerhavener Beamten wurden bei diesen Kontrollen von Polizei-Studierenden der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen unterstützt.
Am Abend wurden Kontrollposten in der Schiffdorfer Chaussee, Columbusstraße und Weserstraße eingerichtet. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr. Insgesamt wurden 23 Fahrzeuge überprüft. Neun Personen stimmten einem freiwilligen Drogenvortest zu. Bei vier Personen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Im Rahmen der Kontrollen wurden sieben Verstöße und drei Straftaten festgestellt.
An der Schiffdorfer Chaussee stoppten die Beamten gegen 19 Uhr innerhalb weniger Minuten zwei Autofahrer, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saßen. Zuerst fiel den Beamten der Fahrer eines VW Polo auf, der sich der Kontrollstelle näherte. Als er von einem Polizisten angehalten werden sollte, verlangsamte der Fahrer nicht seine Geschwindigkeit. Erst unmittelbar vor dem Polizisten bremste das Auto plötzlich ab. Beim Einparken auf dem Kontrollplatz hatte der Fahrer große Schwierigkeiten, sein Fahrzeug zu manövrieren. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten körperliche Anzeichen, die auf einen möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum des 38-Jährigen hindeuteten. Mehrere freiwillige Körpertests verstärkten diesen Verdacht. Ein ebenfalls freiwilliger Drogenvortest war positiv auf Cannabis und Kokain. Daher wurde eine Blutprobe angeordnet. Die Polizeibeamten nahmen den Autoschlüssel in Verwahrung und erstatteten Anzeige gegen den Fahrer.
Nur fünf Minuten nachdem der 38-Jährige die Kontrollstelle erreicht hatte, näherte sich ein Skoda den Beamten. Auch dieser reagierte nicht auf die Anhaltezeichen des Polizisten auf der Straße. Erst als der Kontrollbeamte aus Sicherheitsgründen zur Seite ging und gegen das vorbeifahrende Auto klopfte, hielt der 53-jährige Fahrer an. Beim Einparken auf dem Kontrollplatz prallte er ungebremst gegen einen Bordstein und beinahe gegen einen Baum.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Da der Fahrer auch körperliche Auffälligkeiten zeigte, befragten ihn die Polizisten nach dem Konsum von Alkohol oder anderen Rausch- oder Betäubungsmitteln. Der Fahrer bejahte dies und wurde zur Blutentnahme auf die Polizeiwache gebracht. Die Beamten nahmen auch die Fahrzeugschlüssel in Verwahrung und erstatteten entsprechende Anzeigen. Gegen zwei weitere Fahrer, bei denen Drogenvortests positiv auf Cannabis ausfielen, wurden ebenfalls Anzeigen erstattet. Auch sie mussten Blutproben abgeben.
Die Polizei Bremerhaven appelliert in diesem Zusammenhang an die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln. Für Alkohol und Drogen am Steuer gelten strenge gesetzliche Grenzwerte. Verstöße sind keine Bagatellen und können hohe Geldstrafen oder sogar den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge haben.
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Polizei Bremerhaven
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POL-Bremerhaven: Mitarbeiter des Ordnungsamtes bei Kontrolle geschubst
Bremerhaven (ost)
Am Donnerstagmorgen, den 19. März, kam es in Bremerhaven-Surheide zu einem Zwischenfall zwischen zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes und einem Radfahrer. Gegen 10.30 Uhr sahen die städtischen Angestellten in der Allgäuer Straße einen Radfahrer, der während des Fahrens sein Handy benutzte.
Aufgrund dessen beschlossen die Mitarbeiter im Außendienst, den Mann anzusprechen, um das Fehlverhalten zu ahnden. Nach ersten Informationen weigerte sich der 57-jährige Mann, seine Daten preiszugeben. Es kam zu einem Streitgespräch, bei dem der Radfahrer die beiden Ordnungsamtsmitarbeiter beiseite schob, um seinen Weg fortzusetzen. Als sie versuchten, ihn festzuhalten, zeigte sich der 57-Jährige äußerst widerspenstig, weshalb die Polizei gerufen werden musste.
Die hinzugezogenen Polizisten konnten die Identität des Mannes feststellen, wonach er seinen Weg fortsetzen durfte. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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Polizei Bremerhaven
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POL-HB: Nr.: 0195 --Mit Messer schwer verletzt--
Bremen (ost)
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde ein 40-jähriger Mann in Woltmershausen von Polizeikräften Bremen festgenommen. Er wird verdächtigt, einen 39-jährigen Mann in einer Wohnung angegriffen und schwer mit einem Messer verletzt zu haben.
Gegen 23:10 Uhr alarmierte eine 36-jährige Frau über den Notruf die Polizei, da ihr Ex-Partner einen Mann in ihrer Wohnung mit einem Messer attackiert und verletzt hatte. Bei der Ankunft fanden die Einsatzkräfte den 40-Jährigen noch in der Wohnung vor. Der stark blutende 39-Jährige erschien während des Einsatzes und wurde sofort von den Polizisten versorgt. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht.
Die Frau erklärte den Einsatzkräften, dass der 40-Jährige gewaltsam in die Wohnung eingedrungen war und den 39-Jährigen mit einem Messer angegriffen hatte. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags. Er soll im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Untersuchungen dauern an.
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Pressestelle Polizei Bremen
Bastian Demann
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POL-HB: Nr.: 0194 --"Räuberpistole" in Huchting - Fahrt durch mehrere Strafgesetze--
Bremen (ost)
Diese Situation liest sich wie eine kurze Reise durch das Strafgesetzbuch: Mehrere Straftaten und zwei Personen mit merkwürdigen Ideen beschäftigten die Polizei Bremen am Donnerstagabend.
Ein 21-jähriger Bremer fuhr mit einem gestohlenen Mercedes, ebenfalls gestohlenen Kennzeichen - und ohne gültige Fahrerlaubnis - im Stadtgebiet herum. Auf dem Parkplatz eines Discounters in der Heinrich-Plett-Allee traf er auf einen 30-jährigen Bekannten. Was danach geschah, beschrieb der 21-Jährige später als eine Mischung aus Streit, Ohrfeige, Messerdrohung und unfreiwilliger Fahrt.
Nach einem Streit auf dem Parkplatz soll der 30-Jährige den Autoschlüssel genommen haben. Er drohte seinem jüngeren Gegner mit einem Messer und zwang ihn, ins Auto zu steigen. Danach fuhren sie gemeinsam weiter - anscheinend mit einem Zwischenstopp, um zwei Hunde zu versorgen. Während der 30-Jährige kurz ausstieg, nutzte der 21-Jährige die Gelegenheit zur Flucht und informierte über seine Schwester die Polizei.
Die Einsatzkräfte trafen den 30-Jährigen kurz darauf in der Antwerpener Straße an - immer noch im gestohlenen Mercedes fahrend - und nahmen ihn vorläufig fest. Auch er hatte keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Polizeigewahrsam fühlte sich der Mann plötzlich gesundheitlich schlecht und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Warum es überhaupt zu dem Streit kam, bleibt vorerst das Geheimnis der beiden Personen - sie machten keine Angaben dazu.
Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen schweren Raubes, Freiheitsberaubung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinfluss, Urkundenfälschung sowie Diebstahls- und Hehlereidelikten.
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Pressestelle Polizei Bremen
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Nils Matthiesen
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POL-HB: Nr.: 0193 --Messerattacke im Viertel - zwei Männer schwer verletzt--
Bremen (ost)
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden im Steintorviertel zwei Männer bei einer Auseinandersetzung durch Stichverletzungen schwer verletzt. Die Polizei untersucht einen versuchten Tötungsfall und sucht nach Zeugen.
Nach bisherigen Informationen geriet ein 23-jähriger Mann aus bisher unbekannten Gründen mit einem Unbekannten in der Straße Vor dem Steintor / Ecke Helenenstraße in einen Streit. Der Täter zog dann eine Stichwaffe, vermutlich ein Messer, und griff den 23-Jährigen an. Ein 20-jähriger Begleiter versuchte einzugreifen und wurde ebenfalls durch mehrere Stiche verletzt.
Daraufhin flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Sielwall-Kreuzung. Eine Beschreibung des Mannes liegt derzeit nicht vor.
Beide Männer wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr mehr.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise von Zeugen werden vom Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegengenommen.
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Nils Matthiesen
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








