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Polizeikontrollen in der Überseestadt

Die Polizei reagierte auf Anwohnerbeschwerden über laute Fahrzeuge und ahndete Parkverstöße. Trotz mehrerer Meldungen über driftende Fahrzeuge konnte kein verkehrsrechtliches Fehlverhalten festgestellt werden.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Nachdem sich Bewohnerinnen und Bewohner beschwert hatten, überprüfte die Polizei am Samstagabend Fahrer von Kraftfahrzeugen in der Überseestadt.

Die Anwohner hatten mehrmals in der Samstagnacht über laute Sportwagen und Motorräder geklagt, weshalb die Polizei mehrmals ausrückte. Während der nächtlichen Kontroll- und Präsenzaktionen in dem stark frequentierten Viertel wurden nur vereinzelt oder gar keine störenden Geräusche oder Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Es wurden jedoch mehrere Verstöße gegen das Parken geahndet.

Zusätzlich gingen um 19 Uhr und später gegen 22:45 Uhr Berichte von Passanten und Anwohnern über driften Fahrzeuge im Bereich Stephanikirchenweide ein. Vor Ort wurde eine private Veranstaltung oder ein Treffen mit mehreren importierten Fahrzeugen festgestellt. In einer Halle auf dem Gelände wurden diese Fahrzeuge gedriftet. Es konnten keine verkehrsrechtlich relevanten Verhaltensweisen im öffentlichen Verkehrsraum festgestellt werden.

Die Polizei wird auch zukünftig präsent sein und konsequent eingreifen, wenn Verstöße festgestellt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon gab es 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 aus, was 2% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 151 Fällen, was 0,72% ausmacht, vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 17.387 Fällen, was 83,28% ausmacht. Innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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