Ein Unbekannter überfiel einen Kiosk in Findorff und flüchtete mit Bargeld. Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Raub auf Kiosk in Findorff

Bremen (ost)
Ort: Findorff in Bremen, Bereich Findorff-Bürgerweide, Hemmstraße Zeit: 27.03.2026, 20:20 Uhr
Am Freitagabend überfiel ein Unbekannter einen Kiosk in Findorff, indem er eine Schusswaffe vorzeigte. Die Polizei Bremen sucht nach Zeugen.
Der Täter betrat das Geschäft in der Hemmstraße an der Ecke zur Eickedorfer Straße gegen 20:20 Uhr und forderte den Mitarbeiter auf, ihm Bargeld zu geben. Er bedrohte ihn dabei mit einer Schusswaffe. Der Angestellte übergab ihm das Geld, woraufhin der Täter zu Fuß in Richtung Fürther Straße flüchtete. Eine sofortige ausgedehnte Suche blieb ohne Erfolg.
Der Mann war ungefähr 25 Jahre alt und hatte eine Körpergröße zwischen 170 und 175 Zentimetern. Er hatte kurze schwarze Haare, einen Vollbart und sprach gebrochenes Deutsch. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er eine dunkle Daunenjacke mit einem roten Emblem auf der Brust, ein grünes T-Shirt, eine graue Hose, schwarz-weiße Sneaker, ein gelbes Basecap und eine silberfarbene Umhängetasche.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bremen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in der Region Bremen in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1036 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1667 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 488 im Jahr 2022 auf 720 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 525 im Jahr 2022 auf 712 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 644 deutlich höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 68. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 292 im Jahr 2022 auf 394 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.036 | 1.667 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 488 | 720 |
| Anzahl der Verdächtigen | 525 | 712 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 476 | 644 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 49 | 68 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 292 | 394 |
Quelle: Bundeskriminalamt








