Maskierte Täter verletzen Mitarbeiter und erbeuten Bargeld, Polizei sucht Zeugen.
Raubüberfall an Tankstelle in Bremen-Hemelingen

Bremen (ost)
Am Donnerstagabend, gegen 22.30 Uhr, haben drei vermummte Täter eine Tankstelle in der Schlengstraße in Bremen-Hemelingen überfallen. Dabei wurde ein Mitarbeiter verletzt. Die Polizei führt Ermittlungen durch und prüft mögliche Verbindungen zu früheren Überfällen in jüngster Zeit intensiv.
Laut bisherigen Informationen betrat zuerst ein junger Mann den Verkaufsraum und tat so, als würde er ein Getränk kaufen wollen. Als der 20-jährige Angestellte die Kasse öffnete, kamen zwei weitere Täter hinzu. Einer der Männer bedrohte den Angestellten mit einer Schusswaffe, ein anderer ging hinter die Verkaufstheke und nahm Bargeld und eine Geldkassette heraus. Als der 20-Jährige versuchte zu fliehen, stach ein Räuber mit einem Messer in seinen Oberschenkel. Der dritte Täter sicherte inzwischen den Eingangsbereich. Danach flüchteten alle drei zu Fuß in Richtung Schlengpark.
Der verletzte Mitarbeiter wurde zur weiteren ambulanten medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Eine sofortige Fahndung in der Umgebung blieb bisher erfolglos.
Das Trio der Räuber soll etwa 18 bis 20 Jahre alt sein. Alle sind ungefähr 170-180 Zentimeter groß, dunkel gekleidet und mit Stofftüchern maskiert.
Personen, die verdächtige Beobachtungen in der Schlengstraße oder im Schlengpark gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, von denen 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








