In Bremen Walle wurde eine Kiosk-Mitarbeiterin überfallen und in einen Kellerraum eingesperrt. Die Polizei ermittelt wegen Raubes und Freiheitsberaubung.
Raubüberfall auf Kiosk – Mitarbeiterin eingesperrt

Bremen (ost)
In Bremen Walle wurde am Donnerstag eine Angestellte eines Kiosks überfallen und in einen Kellerraum eingesperrt. Die Polizei ermittelt wegen Raubes und Freiheitsberaubung.
Nach bisherigen Informationen lockte eine Bekannte die Angestellte des Kiosks in der Pestalozzistraße Ecke Wittekindstraße gegen 20:30 Uhr unter einem Vorwand in den Keller des Geschäfts. Dort kam es zu einem kurzen physischen Konflikt, bei dem die Angreiferin Pfefferspray einsetzte und die Angestellte einsperrte. Danach stahl die Täterin Bargeld, ein Smartphone, ein Tablet sowie Zigaretten und flüchtete. Die Angestellte erlitt Verletzungen an der Hand und konnte von Zeugen befreit werden. Der Vorfall wurde von der Videoüberwachung des Geschäfts aufgezeichnet. Ein Diensthund wurde zur Suche nach der Flüchtigen eingesetzt, die Fahndung war bisher erfolglos.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bremen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Deutschland, insbesondere in der Region Bremen, stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 1036 Fälle von Raubüberfällen in Bremen registriert, wobei 488 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 525, wovon 476 männlich und 49 weiblich waren. Darüber hinaus waren 292 der Verdächtigen Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle von Raubüberfällen in Bremen auf 1667, wobei 720 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 712, wovon 644 männlich und 68 weiblich waren. Nicht-Deutsche Verdächtige machten 394 aus. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.036 | 1.667 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 488 | 720 |
| Anzahl der Verdächtigen | 525 | 712 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 476 | 644 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 49 | 68 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 292 | 394 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Bremen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 3473 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 2972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 394 im Jahr 2022 auf 399 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 213 im Jahr 2022 auf 252 im Jahr 2023. Davon waren 154 männliche Verdächtige und 59 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 170 männliche Verdächtige und 82 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 64 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.473 | 2.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 394 | 399 |
| Anzahl der Verdächtigen | 213 | 252 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 154 | 170 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 59 | 82 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 64 | 86 |
Quelle: Bundeskriminalamt








