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Schlägerei in Bremen-Walle

Am Sonntagabend kam es zu einer größeren Auseinandersetzung in der Überseestadt. Ein 21-Jähriger wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Ort: Bremen-Walle, Stadtteil Überseestadt, Am Winterhafen Zeit: 06.09.2026, um 19:20 Uhr

Am Sonntagabend ereignete sich eine größere Auseinandersetzung in der Überseestadt. Dabei wurden angeblich Messer und Eisenstangen verwendet. Ein 21-Jähriger wurde dabei verletzt. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Gegen 19:20 Uhr wurden Rettungskräfte in den Überseepark in der Straße Am Winterhafen gerufen, da Zeugen berichteten, dass mehrere Personen aufeinander eingeschlagen hätten. Als sie ankamen, hatte sich die Situation bereits beruhigt. Der 21-Jährige hatte Prellungen und einen Messerstich im Bein erlitten. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Er gab an, dass er schlichten wollte und dabei verletzt wurde. Der Haupttäter soll eine Eisenstange benutzt haben, ein anderer ein Messer. Beide flüchteten in unbekannte Richtung. Die Beweismittel wurden gesichert, Zeugen befragt und eine Strafanzeige erstellt. Die Hintergründe werden nun von der Kriminalpolizei ermittelt.

Die Beschreibung der beiden Männer lautet wie folgt: Der Mann mit der Eisenstange war schlank und hatte dunkle Haare. Er trug ein rotes Oberteil, eine kurze Hose und schwarze Schuhe mit weißen Elementen. Der zweite Mann hatte schwarze Haut und kurze schwarze Haare. Er trug ein schwarzes Oberteil.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden nur noch 24 Fälle von Mord gemeldet, von denen 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

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