Der Wintereinbruch in Bremen sorgte für schwierige Straßenverhältnisse und fast 100 Verkehrsunfälle. Die Polizei warnt vor weiteren Frost- und Schneefällen.
Schneefall und Glätte führen zu Unfällen

Bremen (ost)
Seit Freitagabend hat es in ganz Bremen geschneit. Die winterlichen Bedingungen führten zu schwierigen Straßenverhältnissen und teilweise zu Staus und Verkehrsbehinderungen. Bis Sonntagmorgen musste die Polizei zu fast 100 Verkehrsunfällen ausrücken.
Es blieb größtenteils bei Blechschäden, es gab keine größeren Unfälle. Meist handelte es sich um Auffahrunfälle oder Autos, die in geparkte Fahrzeuge am Straßenrand rutschten. Auf der A27 kam es zwischen den Abfahrten Überseestadt und Horn zu einem Vorfall, bei dem ein Feuerwehrtransporter von der schneebedeckten Fahrbahn abkam. Der Fahrer wollte nach dem Überholen die Spur wechseln, geriet ins Schlingern und rutschte nach rechts in den Straßengraben. Dabei kippte der Feuerwehrwagen auf die Beifahrerseite und beschädigte einen Wildzaun. Der 36-jährige Fahrer blieb unverletzt. Der Transporter musste mit einem Feuerwehrkran geborgen werden. Dafür musste die Autobahn für über eine Stunde voll gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Die Polizei empfiehlt weiterhin Vorsicht. In den nächsten Tagen sind weiterhin Frost und Schneefall vorhergesagt. Bevor Sie losfahren, entfernen Sie das Auto vollständig von Eis und Schnee. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an und halten Sie einen angemessenen Sicherheitsabstand ein. Vermeiden Sie hektische Fahrmanöver.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon endeten 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Unfälle aus, was 2% entspricht. 151 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,72% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 17.387, was 83,28% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








