Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schneller Erfolg nach Öffentlichkeitsfahndung

Der mutmaßliche Täter stellt sich nur einen Tag später der Polizei nach Tötungsdelikt in Bremen.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Nachdem die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Freitag mit Bildern nach einem Mann gesucht haben, der im Tötungsdelikt in der Bremer Bahnhofsvorstadt involviert war (siehe PM Nr. 0372), hat der Verdächtige sich nur einen Tag später freiwillig bei einer Polizeidienststelle gemeldet.

Es wurde berichtet, dass am 26. Mai 2026 ein 25-jähriger Mann bewusstlos und mit einer lebensbedrohlichen Kopfverletzung in der Bahnhofsvorstadt gefunden wurde. Einige Tage später verstarb er in einem Bremer Krankenhaus.

Am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr wurde der 25-Jährige von einem Passanten an der Haltestelle Falkenstraße entdeckt. Er lag bewusstlos mit einer Kopfverletzung am Boden. Berichten zufolge hielt sich der mutmaßliche Täter kurz zuvor an der Haltestelle auf, flüchtete dann jedoch in Richtung Daniel-von-Büren-Straße. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Notoperation im Krankenhaus erlag der 25-Jährige später seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das Opfer geschlagen wurde, stürzte und dabei die lebensbedrohliche Kopfverletzung erlitt.

Nach der öffentlichen Fahndung stellte sich am Samstagmorgen ein 16-Jähriger am Polizeipräsidium in der Vahr. Die weiteren Untersuchungen, auch zu den Beweggründen der Tat, sind im Gange.

Die Fahndungsfotos sind bitte zu entfernen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 40, wobei 38 männliche und 2 weibliche Verdächtige waren. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 24 Mordfälle registriert, von denen 23 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 29, mit 28 männlichen und 1 weiblichen Verdächtigen. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland – insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24