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Schockanrufe: Senioren händigen Tätern Bargeld aus

Betrüger täuschen Notsituation vor, fordern Geld für Kaution oder medizinische Behandlung. Polizei warnt und gibt Tipps.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Derzeit sind ältere Menschen erneut das Ziel von Betrügern, die es auf ihre Ersparnisse abgesehen haben: In der Region wurden Senioren kürzlich wieder Opfer von Schockanrufen und überließen den Tätern beträchtliche Geldbeträge. Aus diesem Grund erneuert die Polizei ihre Warnung und gibt Ratschläge.

Bei Schockanrufen simulieren die Anrufer eine Notlage. Sie geben sich als Verwandte oder enge Freunde der Opfer aus und behaupten, einen schweren oder sogar tödlichen Unfall verursacht zu haben. Nur durch eine Kaution in Form von Bargeld oder anderen Wertgegenständen könne eine Inhaftierung vermieden werden. Oder sie erbitten Geld für eine lebensrettende medizinische Behandlung nach einem Unfall. In anderen Fällen geben sich die Betrüger als Polizisten, Staatsanwälte oder Richter aus. Die erfundenen Geschichten werden dabei vielfältig angepasst. Wichtig zu wissen: Solche Schockanrufe finden nicht nur auf Deutsch, sondern auch in vielen anderen Sprachen statt.

Die Senioren werden oft bis zur Geldübergabe in der Leitung gehalten, was Stunden dauern kann. Dies geschieht, um zu verhindern, dass sie mit jemandem außerhalb der Situation sprechen. Stattdessen sollen sie in der Schocksituation verbleiben und nicht aus dem emotionalen Zustand herauskommen. Dabei gehen die Täter äußerst geschickt vor und setzen die Opfer unter psychologischen Druck.

Ratschläge der Polizei:

Weitere Informationen zum Schutz vor Kriminellen finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Quelle: Presseportal

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