Am Hauptbahnhof wurde ein 26-Jähriger bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Ein 23 Jahre alter Mann wurde festgenommen, Ermittlungen laufen.
Schwere Verletzung durch Messerangriff

Bremen (ost)
Am Abend am Donnerstag gab es am Hauptbahnhof eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Herren. Währenddessen wurde ein 26-Jähriger schwer mit einem Messer verletzt. Einsatzkräfte haben einen 23-jährigen Mann festgenommen. Staatsanwaltschaft und Polizei untersuchen einen versuchten Tötungsdelikt.
Etwa um 18:35 Uhr erhielt die Polizei Bremen mehrere Notrufe und es wurde ein lauter Streit auf dem Bahnhofsplatz zwischen zwei Männern gemeldet. Währenddessen sollen ein Messer und ein Eisenstab verwendet worden sein. Außerdem hat einer der Beteiligten eine Schusswaffe gezogen. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte den stark blutenden 26-Jährigen am Arm und leisteten sofort Erste Hilfe. Dabei mussten sie dem Mann aufgrund der Blutung ein Tourniquet anlegen. Danach wurde er von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Zwischenzeitlich war aufgrund des Blutverlustes Lebensgefahr gegeben.
Die sofortige Fahndung war erfolgreich: Die Polizisten haben einige Straßen weiter einen 23-jährigen Mann festgenommen. Eine Schreckschusswaffe und ein Messer wurden ebenfalls in der Nähe von den Einsatzkräften gefunden. Zuvor wurde er über die Videoleitstelle identifiziert.
Nach ersten Informationen scheint die Ursache für die Auseinandersetzung eine Meinungsverschiedenheit im persönlichen Umfeld der Beteiligten zu sein. Die Untersuchungshaft für den 23-jährigen Mann und die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden nur noch 24 Fälle von Mord gemeldet, wovon 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








