Ein erhöhtes Notrufaufkommen und zahlreiche Einsätze prägen die Silvesternacht. Verletzungen und Brände durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern sind besonders riskant.
Silvesternacht: Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz

Bremen (ost)
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst werden voraussichtlich erneut mit einem stark erhöhten Notrufaufkommen und zahlreichen Brand- und Notfallrettungseinsätzen in der Silvesternacht konfrontiert sein. Das Risiko für Verletzungen und Brände steigt in der Nacht vom 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026, insbesondere durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern.
Die Ursache für die Einsätze in der Silvesternacht in Bezug auf Brandbekämpfung liegt oft im unsachgemäßen Gebrauch von Pyrotechnik. Die Konsequenzen reichen von kleinen Bränden, beispielsweise an Abfallbehältern, bis hin zu umfangreichen Gebäudebränden. Zudem kann Rauchentwicklung in oder an Gebäuden zur Auslösung von Brandmeldeanlagen führen.
Auch der Rettungsdienst sieht sich in der Silvesternacht regelmäßig mit typischen Verletzungsmustern konfrontiert, die mit Feuerwerkskörpern in Verbindung stehen. Dazu gehören Verbrennungen, Augen- und Gehörverletzungen sowie in schweren Fällen Amputationen an Fingern. Alkoholisierung und körperliche Auseinandersetzungen führen leider auch zu einem erhöhten Einsatzaufkommen.
Es ist von größter Bedeutung, Feuerwerkskörper vorsichtig zu handhaben! Die Feuerwehr Bremen hat wertvolle Informationen dazu zusammengefasst: https://www.feuerwehr.bremen.de/buergerinfo/adventszeit-und-silvesterfeuerwerk-20569
Um die erwartete Mehrbelastung bewältigen und auf besondere Einsatzlagen kurzfristig reagieren zu können, ergreift die Feuerwehr Bremen verschiedene organisatorische Maßnahmen. Dazu zählen eine personelle Verstärkung der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle, der zusätzliche Einsatz einer Einheit aus Auszubildenden der Berufsfeuerwehr, ein weiterer Führungsdienst sowie die Einrichtung einer lokalen Feuerwehreinsatzleitung.
Auch der Stadtbremische Rettungsdienst hat die Bereitstellung der Einsatzmittel erhöht.
Die Freiwilligen Feuerwehren zeigen erneut ein besonderes Engagement: Zwölf Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren sind an ihren Standorten einsatzbereit, die weiteren sieben Einheiten können extern alarmiert werden. „Das ist wirklich bemerkenswert: Hunderte ehrenamtliche Einsatzkräfte verzichten auf private Feiern und stellen ihre Einsatzbereitschaft sicher.“, betont Michael Siemers, der als Direktionsdienst der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Bremen in der Silvesternacht im Dienst ist.
Zur Silvesterbereitschaft der Feuerwehr gehört auch die Brandsicherheitswache im Bremer Rathaus. Vier Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr stehen für mehrere Stunden bereit, um im Falle eines Brandereignisses im UNESCO-Welterbe sofort eingreifen zu können.
In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr Bremen erneut auf die geltenden Feuerwerksverbotszonen in der Bremer Innenstadt hin: https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/feuerwerksverbotszonen-im-land-bremen-zu-silvester-2025-479239?asl=bremen02.c.732.de#:~:text=Die%20Gewerbeaufsicht%20des%20Landes%20Bremen,bis%201%20Uhr%2C%20zu%20z%C3%BCnden.
Die Feuerwehr Bremen wünscht allen Bremerinnen und Bremern einen sicheren und gelungenen Jahreswechsel. Gleichzeitig gilt der ausdrückliche Dank allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Bremen sowie den Mitarbeitenden in den Leitstellen, die auch in dieser Nacht für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.
Quelle: Presseportal








